Deutsche Tageszeitung - Kalifornien: Zwei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in San Diego

Kalifornien: Zwei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in San Diego


Kalifornien: Zwei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in San Diego
Kalifornien: Zwei Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in San Diego / Foto: © AFP

In der Stadt San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien sind zwei Menschen beim Absturz eines Kleinflugzeugs ums Leben gekommen. Beide seien Insassen des Privatfliegers gewesen, sagte der stellvertretende Feuerwehrchef Dan Eddy am Donnerstag. Das Privatflugzeug war in den frühen Morgenstunden in ein Wohngebiet in San Diego gestürzt. Die meisten Anwohner kamen demnach mit dem Schrecken davon.

Textgröße ändern:

Allerdings entstanden hohe Sachschäden. Eddy sagte, die Maschine habe ein "riesiges Trümmerfeld" verursacht. Mindestens zehn Häuser wurden beschädigt, zahlreiche Autos gingen in Flammen auf.

Nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA handelte es sich bei der Unglücksmaschine um eine Cessna 550. Sie stürzte gegen 03.45 Uhr (Ortszeit) ab. Das betroffene Stadtviertel liegt in der Nähe des Regionalflughafens Montgomery-Gibbs. Die Polizei räumte nach dem Absturz mehrere Straßen.

Anwohner berichteten der Nachrichtenagentur AFP von beängstigenden Szenen. "Es sah so aus, als stünden alle Häuser in Brand", sagte die 35-jährige Yasmine Sierra. Zuerst habe sie an ein Erdbeben gedacht. Sie habe dann ihren Nachbarn geholfen, aus ihrem brennenden Haus zu kommen.

Der Marinesoldat Jeremy Serna sagte, er und seine Frau seien durch einen Knall wach geworden. "Wir haben aus dem Fenster geschaut und den orangefarbenen Himmel gesehen", sagte der 31-Jährige. Er sei aus dem Haus gerannt, und alles habe in Flammen gestanden. In San Diego wohnen zahlreiche Armeeangehörige.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht

Nach der Räumung eines Paketzustellzentrums in Mecklenburg-Vorpommern wegen eines Quecksilberverdachts ist das Gebäude im Ort Leizen zunächst weiter gesperrt geblieben. Spezialkräfte der Feuerwehr nahmen Proben eines möglicherweise gefährlichen Stoffs, wie die Polizei in Rostock am Mittwoch mitteilte. Die Proben seien zur Untersuchung in ein Labor nach Hamburg gebracht worden, das mit der Analyse begonnen habe.

Berlin: Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels

Bei Durchsuchungen wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel hat die Berliner Polizei am Mittwochmorgen mehrere Menschen festgenommen. Zudem wurden zwei scharfe Schusswaffen samt Munition gefunden, wie die Beamten mitteilten. 300 Einsatzkräfte waren stadtweit im Einsatz.

Erste Urteile in Prozess um riesiges Waffenarsenal in Wuppertal gefallen

Im Prozess um ein ausgehobenes Arsenal mit zahlreichen Kriegswaffen in einem Haus in Remscheid in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch vor dem Landgericht Wuppertal zwei Angeklagte zu Haftstrafen verurteilt worden. Ein 38-Jähriger erhielt dreieinhalb Jahre Haft, ein 35-Jähriger zweieinhalb Jahre, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der Hauptangeklagte, dem die Staatsanwaltschaft den Besitz des Waffenarsenals vorwirft, steht weiterhin vor Gericht.

Absturz von Kampfjet auf US-Stützpunkt Spangdahlem: Ermittlungen zu Ursache laufen

Nach dem Absturz eines F-16-Kampfjets auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem in Rheinland-Pfalz ist die Ursache weiter unklar. Die Ermittlungen dazu liefen, teilte die US-Airbase am Dienstagabend mit. Der verunglückte Jet kehrte demnach von einem routinemäßigem Trainingsflug zurück.

Textgröße ändern: