Deutsche Tageszeitung - Volltrunkener Autofahrer hinterlässt in Baden-Württemberg Schneise der Verwüstung

Volltrunkener Autofahrer hinterlässt in Baden-Württemberg Schneise der Verwüstung


Volltrunkener Autofahrer hinterlässt in Baden-Württemberg Schneise der Verwüstung
Volltrunkener Autofahrer hinterlässt in Baden-Württemberg Schneise der Verwüstung / Foto: © AFP/Archiv

Ein sturzbetrunkener Autofahrer hat in Baden-Württemberg eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Der 64-Jährige konnte sich bei einer Kontrolle nur mit Mühe auf den Beinen halten, wie die Polizei in Ulm am Freitag mitteilte. Demnach war der Mann in der Nacht auf der Bundesstraße 10 bei Ebersbach an der Fils unterwegs, als sein Auto zu weit nach rechts geriet.

Textgröße ändern:

Dadurch fuhr es auf die beginnenden Leitplanken und schlitterte mit dem Unterboden mehrere Meter darüber, wobei die Ölwanne aufriss. In der Folge kippte das Auto nach links und kam auf allen vier Rädern zum Stehen. Der 64-Jährige fuhr daraufhin weiter und stieß gegen ein Verkehrszeichen, das aus dem Boden gerissen wurde.

Daraufhin legte der 64-Jährige den Rückwärtsgang ein und krachte in die mittleren Schutzplanken, wo die Fahrt schließlich endete. Der Fahrer schien unverletzt zu sein. Bei der Unfallaufnahme stellten Polizisten Alkoholgeruch fest. Da sich der Mann kaum auf den Beinen halten konnte, war ein Atemalkoholtest nicht möglich.

In einer Klinik wurde ihm Blut abgenommen. Wie viel Promille Alkohol er im Blut hatte, war zunächst nicht bekannt. Sein Auto wurde komplett beschädigt. Die B10 blieb für die Bergungsarbeiten über mehrere Stunden in Richtung Göppingen gesperrt.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

15 Jahre Haft für "Ketamin-Queen" nach Drogentod von "Friends"-Darsteller Perry

Zweieinhalb Jahre nach dem Drogentod des US-Schauspielers Matthew Perry hat ein kalifornisches Gericht dessen frühere Dealerin am Mittwoch zu 15 Jahren Haft verurteilt. Die als "Ketamin-Queen" bekannt gewordene 42-jährige Jasveen Sangha hatte eingeräumt, Perry mit der tödlichen Dosis des Betäubungsmittels Ketamin versorgt zu haben.

Fast 200 Festnahmen nach Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul

Nach dem Schusswechsel vor dem israelischen Konsulat in Istanbul am Dienstag haben türkische Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben am Mittwoch fast 200 Verdächtige festgenommen. Justizminister Akin Gürlek sprach im Onlinedienst X von einer "zeitgleichen Operation in 34 Provinzen gegen die Terrororganisation Daesh" - die arabische Abkürzung für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Die Zahl der Festgenommenen gab er mit 198 an.

Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy beschuldigt Ex-Machthaber Gaddafi

Im Berufungsverfahren um libysche Wahlkampfgelder hat Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy den verstorbenen libyschen Machthaber Muammar Gaddafi beschuldigt, die Vorwürfe gegen ihn selbst in die Welt gesetzt zu haben. Gaddafi habe aus "Hass" gehandelt, weil er nicht ertragen habe, dass Sarkozy zum Sturz der libyschen Führung beigetragen habe, sagte der ehemalige französische Präsident am Mittwoch vor Gericht. "Ich war der Erste, der den Nationalen Übergangsrat (der libyschen Aufständischen) anerkannt hatte. Das war eine schlimme Beleidigung für Gaddafi", betonte er.

Nach tödlichem Autorennen: Kosovare darf ausgewiesen werden

Nach einem tödlichen Autorennen in Nordrhein-Westfalen darf ein verurteilter Mann aus dem Kosovo aus Deutschland ausgewiesen werden. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf wies die Klage des Manns ab, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Der Mann hatte bei dem illegalen Autorennen an Ostern 2019 in Moers den Tod einer 43-jährige Frau verursacht. Er wurde später zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Textgröße ändern: