Deutsche Tageszeitung - Abgesagte Veranstaltungen und Verletzte durch Hagel: Folgen von Gewitterfront

Abgesagte Veranstaltungen und Verletzte durch Hagel: Folgen von Gewitterfront


Abgesagte Veranstaltungen und Verletzte durch Hagel: Folgen von Gewitterfront
Abgesagte Veranstaltungen und Verletzte durch Hagel: Folgen von Gewitterfront / Foto: © AFP/Archiv

Gewitter und Hagel haben am Wochenende in Teilen Deutschlands für Feuerwehreinsätze und Absagen von Veranstaltungen gesorgt. So musste in Hückelhoven im nordrhein-westfälischen Kreis Heinsberg am Samstag das Festival Jeck en de City mit 5500 Besuchern geräumt werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Durch Hagel seien dort elf Menschen leicht verletzt worden. Den Veranstaltern zufolge wurden die Notausgänge, der Backstagebereich und der Bühnenaufgang geöffnet, damit Besucher vor dem Hagel schützenden Unterschlupf finden können.

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In Ulm wurde beim derzeit dort laufenden Deutschen Musikfest für Samstagabend kurzfristig ein Open Air Konzert auf dem Münsterplatz mit der Big Band der Bundeswehr und Sänger Max Mutzke abgesagt. Der Münsterplatz wurde geräumt. Am Sonntag sollten zum Abschluss des Musikfests die dann geplanten Veranstaltungen wieder stattfinden.

Insgesamt verlief die Unwetterlage weitgehend glimpflich. Im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim kam es Samstagabend zwar zu rund 50 Einsätzen, Auslöser waren umgestürzte Bäume, überflutete Straßen oder umgewehte Bauzäune. Verletzte gab es aber nicht. In Nordrhein-Westfalen gab es nach Angaben der Wetterredaktion des Westdeutschen Rundfunk mehr als 10.000 Blitzeinschläge im Boden.

In Aachen musste das für Sonntag geplante Radrennen 3Rides Gran Fondo wegen der Gewitterlage abgesagt werden. "Wir können den Start aus Sicherheitsgründen nicht verantworten", erklärte Veranstalter Björn Müller.

(V.Varonivska--DTZ)

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