Deutsche Tageszeitung - Streit um Salat auf Burger eskaliert: Auch Polizei in Hanau kann nicht schlichten

Streit um Salat auf Burger eskaliert: Auch Polizei in Hanau kann nicht schlichten


Streit um Salat auf Burger eskaliert: Auch Polizei in Hanau kann nicht schlichten
Streit um Salat auf Burger eskaliert: Auch Polizei in Hanau kann nicht schlichten / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Ein Streit um ein Salatblatt auf einem Burger hat die Polizei in Hanau beschäftigt. Ort des Geschehens war ein Schnellrestaurant, wie die Beamten in der hessischen Stadt am Mittwoch mitteilten. Ein Kunde wählte demnach am Dienstagabend den Notruf, nachdem es zu einer lautstarken Auseinandersetzung mit dem Personal über die korrekte Garnierung des von ihm bestellten Burgers gekommen war.

Textgröße ändern:

Warum der Streit derart eskalierte, blieb nach Angaben der Polizei offenbar etwas unklar. Der Anrufer habe "explizit" einen Burger ohne Salatblatt bestellt, dann aber eines zwischen den Brötchenhälften gefunden. Zwar tauschten die Mitarbeiter den Burger um und erstatteten den Kaufpreis, trotzdem hielt der Unmut des mit seiner Familie speisenden Manns an.

Auch Schlichtungsversuche der hinzugezogenen Streifenwagenbesatzungen erwiesen sich als fruchtlos. Der weiterhin hauptsächlich um das Salatblatt kreisende Streit habe sich als "zäh" erwiesen, berichtete die etwas ratlose Polizei. Letztlich habe der Mann mit seiner Familie das Schnellrestaurant verlassen, "ohne dass weitere polizeiliche Maßnahmen erforderlich waren".

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Vor Bundesratsabstimmung zum Sexualstrafrecht: Hubig wirbt für "Nur Ja heißt Ja"

Vor der Bundesratsabstimmung über eine Reform des Sexualstrafrechts hat Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) für die Einführung des Konsens-Prinzips geworben. "Ich persönlich bin dafür, dass wir im Sexualstrafrecht das Prinzip 'Nur Ja heißt Ja' verankern", sagte Hubig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). "Denn 'Nur Ja heißt Ja' stellt das Einvernehmen in den Mittelpunkt. Dieses Konsens-Prinzip schützt die sexuelle Selbstbestimmung konsequent."

Zwölf Tote bei Waldbrand in Andalusien - Womöglich Stromleitung verantwortlich

Bei einem schweren Waldbrand im südspanischen Andalusien sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Wie die Regionalregierung am Freitagmorgen mitteilte, brach das Feuer am Donnerstagnachmittag in der Nähe von Almería aus. Einige der Opfer wurden tot in ihren Autos entdeckt. Zudem wurden mehrere Menschen verletzt. Ursache des Brandes war womöglich eine abgerissene Stromleitung, die in völlig ausgetrocknete Vegetation fiel.

Mindestens zwölf Tote bei Waldbrand im südspanischen Andalusien

Bei einem schweren Waldbrand im südspanischen Andalusien sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Diese neue Opferzahl teilte am Freitagmorgen die Regionalregierung mit. Nachdem zunächst sechs Todesopfer gemeldet worden waren, seien nun sechs weitere Leichen entdeckt worden. Zudem wurden den Angaben zufolge mehrere Menschen verletzt.

Sechs Tote durch Waldbrand im südspanischen Andalusien

Bei einem Waldbrand im südspanischen Andalusien sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer sei am Donnerstagnachmittag in der Nähe von Almería ausgebrochen, teilte in der Nacht zum Freitag die Regionalregierung unter Berufung auf die Rettungskräfte mit. Einige der Opfer seien tot in ihrem Auto aufgefunden worden.

Textgröße ändern: