Deutsche Tageszeitung - Streit um Salat auf Burger eskaliert: Auch Polizei in Hanau kann nicht schlichten

Streit um Salat auf Burger eskaliert: Auch Polizei in Hanau kann nicht schlichten


Streit um Salat auf Burger eskaliert: Auch Polizei in Hanau kann nicht schlichten
Streit um Salat auf Burger eskaliert: Auch Polizei in Hanau kann nicht schlichten / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Ein Streit um ein Salatblatt auf einem Burger hat die Polizei in Hanau beschäftigt. Ort des Geschehens war ein Schnellrestaurant, wie die Beamten in der hessischen Stadt am Mittwoch mitteilten. Ein Kunde wählte demnach am Dienstagabend den Notruf, nachdem es zu einer lautstarken Auseinandersetzung mit dem Personal über die korrekte Garnierung des von ihm bestellten Burgers gekommen war.

Textgröße ändern:

Warum der Streit derart eskalierte, blieb nach Angaben der Polizei offenbar etwas unklar. Der Anrufer habe "explizit" einen Burger ohne Salatblatt bestellt, dann aber eines zwischen den Brötchenhälften gefunden. Zwar tauschten die Mitarbeiter den Burger um und erstatteten den Kaufpreis, trotzdem hielt der Unmut des mit seiner Familie speisenden Manns an.

Auch Schlichtungsversuche der hinzugezogenen Streifenwagenbesatzungen erwiesen sich als fruchtlos. Der weiterhin hauptsächlich um das Salatblatt kreisende Streit habe sich als "zäh" erwiesen, berichtete die etwas ratlose Polizei. Letztlich habe der Mann mit seiner Familie das Schnellrestaurant verlassen, "ohne dass weitere polizeiliche Maßnahmen erforderlich waren".

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Bauarbeiter bei Arbeitsunfall in Hessen tödlich von Lastwagen erfasst

Bei einem Arbeitsunfall auf einer Autobahn in Hessen ist ein Bauarbeiter tödlich von einem Lastwagen erfasst worden. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei Darmstadt am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall in der Nacht zum Donnerstag auf der A6 bei Viernheim. Der Lastwagenfahrer fuhr aus unklarer Ursache in eine Baustellenabsperrung.

15 Jahre Haft für "Ketamin-Queen" nach Drogentod von "Friends"-Darsteller Perry

Zweieinhalb Jahre nach dem Drogentod des US-Schauspielers Matthew Perry hat ein kalifornisches Gericht dessen frühere Dealerin am Mittwoch zu 15 Jahren Haft verurteilt. Die als "Ketamin-Queen" bekannt gewordene 42-jährige Jasveen Sangha hatte eingeräumt, Perry mit der tödlichen Dosis des Betäubungsmittels Ketamin versorgt zu haben.

Fast 200 Festnahmen nach Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul

Nach dem Schusswechsel vor dem israelischen Konsulat in Istanbul am Dienstag haben türkische Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben am Mittwoch fast 200 Verdächtige festgenommen. Justizminister Akin Gürlek sprach im Onlinedienst X von einer "zeitgleichen Operation in 34 Provinzen gegen die Terrororganisation Daesh" - die arabische Abkürzung für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Die Zahl der Festgenommenen gab er mit 198 an.

Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy beschuldigt Ex-Machthaber Gaddafi

Im Berufungsverfahren um libysche Wahlkampfgelder hat Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy den verstorbenen libyschen Machthaber Muammar Gaddafi beschuldigt, die Vorwürfe gegen ihn selbst in die Welt gesetzt zu haben. Gaddafi habe aus "Hass" gehandelt, weil er nicht ertragen habe, dass Sarkozy zum Sturz der libyschen Führung beigetragen habe, sagte der ehemalige französische Präsident am Mittwoch vor Gericht. "Ich war der Erste, der den Nationalen Übergangsrat (der libyschen Aufständischen) anerkannt hatte. Das war eine schlimme Beleidigung für Gaddafi", betonte er.

Textgröße ändern: