Deutsche Tageszeitung - Fund von getöteter Frau in Rheinland-Pfalz: 34-Jähriger in Untersuchungshaft

Fund von getöteter Frau in Rheinland-Pfalz: 34-Jähriger in Untersuchungshaft


Fund von getöteter Frau in Rheinland-Pfalz: 34-Jähriger in Untersuchungshaft
Fund von getöteter Frau in Rheinland-Pfalz: 34-Jähriger in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

Einen Tag nach dem Fund einer Frauenleiche an einer Landstraße in Rheinland-Pfalz ist der 34-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Haftrichter erließ am Freitag Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags, wie die Polizei in Trier mitteilte. Polizeikräfte und Spezialeinheiten hatten den zunächst flüchtigen 34-Jährigen in der Nacht zum Freitag im saarländischen Wadern festgenommen.

Textgröße ändern:

Er war bereits am Donnerstag in den Verdacht gerückt, für den Tod der 28-jährigen Frau verantwortlich zu sein. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen Bekannten der 28-Jährigen. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um eine Beziehungstat handelte.

Die Leiche der Frau war am Donnerstagmorgen von einem vorbeifahrenden Autofahrer an einer Landstraße bei Hermeskeil gefunden worden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Frau war demnach bereits am späten Mittwoch getötet worden.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Prozess um Kurierdienst von krimineller Bande: Mehrjährige Haftstrafen in München

In einem Prozess um einen Kurierdienst einer kriminellen Bande hat das Landgericht München am Montag vier Angeklagte zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Sie erhielten Haftstrafen zwischen drei Jahren sowie sechs Jahren und drei Monaten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Nach den Urteilsfeststellungen nutzten die Angeklagten ein legal wirkendes Transportunternehmen für kriminelle Geschäfte. Die Urteile sind bereits rechtskräftig.

Sechs Jahre Jugendstrafe nach tödlicher Drogeninjektion in Hamburg

Nach einer tödlichen Morphininjektion ist ein 21-Jähriger am Montag vom Landgericht Hamburg zu sechs Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte wurde unter anderem wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Der Mann hatte laut Anklage seiner 21-jährigen Freundin im Februar 2025 eine hohe Dosis Morphin gespritzt, an deren Folgen sie starb.

Prozess wegen Falschaussage zu Maut: Ex-Minister Scheuer weist Vorwürfe zurück

Zu Beginn des Prozesses gegen den früheren Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wegen mutmaßlicher Falschaussage im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut hat der Politiker die Vorwürfe zurückgewiesen. "Ich habe vor dem Untersuchungsausschuss nicht die Unwahrheit gesagt", sagte Scheuer vor dem Landgericht Berlin am Montag. "Ich habe mich so geäußert, wie es meiner Erinnerung entsprach."

Razzia in Wohnort von Verdächtigem im Westjordanland nach tödlichem Angriff auf jüdischen Siedler

Nach einem tödlichen Angriff auf einen jüdischen Siedler im Westjordanland haben israelische Sicherheitskräfte im Heimatort des Tatverdächtigen nach palästinensischen Angaben eine Razzia ausgeführt und dutzende Menschen in Gewahrsam genommen. Im Ort Biddu nordwestlich von Jerusalem sei am frühen Montagmorgen eine "großangelegte Verhaftungskampagne" ausgeführt worden, erklärte die zuständige palästinensische Behörde. Diese habe sich gegen "dutzende junger Männer gerichtet".

Textgröße ändern: