Deutsche Tageszeitung - 19-Jähriger aus Rheinland-Pfalz tötet offenbar Mutter von Exfreundin - Festnahme

19-Jähriger aus Rheinland-Pfalz tötet offenbar Mutter von Exfreundin - Festnahme


19-Jähriger aus Rheinland-Pfalz tötet offenbar Mutter von Exfreundin - Festnahme
19-Jähriger aus Rheinland-Pfalz tötet offenbar Mutter von Exfreundin - Festnahme / Foto: © AFP/Archiv

Ein 19-Jähriger aus Rheinland-Pfalz hat offenbar die Mutter seiner Exfreundin getötet. Ersten Erkenntnissen zufolge erstach er die 55-Jährige am Donnerstagabend auf dem Hof ihres Anwesens in Unkenbach im Donnersbergkreis, wie die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern am Freitag mitteilte. Der 19-Jährige wurde wenige Stunden nach der Tat festgenommen. Am Freitag wurde gegen ihn Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags erlassen.

Textgröße ändern:

Den Ermittlern zufolge trat der 19-Jährige sein Opfer zunächst in den Rücken und schlug ihm mit der Faust gegen den Kopf. Als die Frau auf dem Boden lag, stach er mehrmals mit einem Messer auf ihren Oberkörper ein. Die 55-Jährige starb noch am Tatort. Bei dem Anwesen handelt es sich um den gemeinsamen Wohnsitz der 14-jährigen Exfreundin des mutmaßlichen Täters und ihrer Mutter.

Nach der Tat floh der 19-Jährige. Die Polizei leitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers. Kurz nach Mitternacht wurde er nach einem telefonischen Hinweis an einer Bushaltestelle in Löllbach im Landkreis Bad Kreuznach festgenommen.

Der 19-Jährige leistete keinen Widerstand, wie es von der Polizei hieß. Laut Staatsanwaltschaft befindet er sich nun in einer Justizvollzugsanstalt für Jugendliche und Heranwachsende. Zu den Tatvorwürfen schwieg der 19-Jährige zunächst.

Die Staatsanwaltschaft hatte eigenen Angaben zufolge bereits am 22. April Anklage gegen den Mann erhoben, weil er seine ehemalige Freundin im Februar beleidigt und bedroht haben soll. Zudem sind noch weitere Ermittlungsverfahren wegen ähnlicher Vorwürfe gegen ihn anhängig. Das Motiv für die Tat und ihr unmittelbarer Anlass sind den Angaben zufolge Gegenstand der Ermittlungen.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig

Wegen der Tötung seiner früheren Partnerin mit mehreren Messerstichen ist ein 37-Jähriger vom Landgericht Leipzig zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach den Angeklagten am Donnerstag unter anderem wegen Mordes schuldig, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, was eine mögliche vorzeitige Haftentlassung des 37-Jährigen praktisch ausschließt.

Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Güterzug in Bayern

Eine Radfahrerin ist in Bayern bei einem Unfall mit einem Zug gestorben. Wie die Polizei in Rosenheim am Donnerstag mitteilte, wollte die Frau am Dienstagabend einen unbeschrankten Bahnübergang in Burgkirchen an der Alz überqueren, als sich ein Güterzug näherte. Trotz mehrerer akustischer Warnungen erfasste der Zug die Frau.

Nach Tod von Kind in Krankenhaus: Mutter scheitert vor Gericht mit Klage

Nach dem Tod eines siebenjährigen Jungen in einem Krankenhaus ist seine Mutter vor Gericht mit einer Klage auf Schadenersatz und Schmerzensgeld gescheitert. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf sah keine Erfolgsaussicht für eine Berufung der Mutter, wie das Gericht am Donnerstag mitteilte. Schadenersatz- oder Schmerzensgeldansprüche bestehen demnach nicht. Der zuständige Senat wies ihren Antrag auf Prozesskostenhilfe für ein Berufungsverfahren damit zurück.

In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt

In Bremen sind an einem Friedhof rund zwei Dutzend Katzen ausgesetzt worden. Insgesamt 20 neugeborene Jungtiere und drei ausgewachsene Katzen seien in zwei zugeklebten Pappkartons zurückgelassen worden, teilte die Polizei in der Hansestadt am Donnerstag mit. Ein Zeuge hörte demnach "leises Miauen" aus den Behältnissen, es folgte ein Polizeieinsatz. Wer die Tiere am Friedhofseingang abgestellt hatte, war unklar. Ermittlungen liefen.

Textgröße ändern: