Deutsche Tageszeitung - Scheibe eingeschlagen: Polizisten befreien Kind aus überhitztem Auto in Kleve

Scheibe eingeschlagen: Polizisten befreien Kind aus überhitztem Auto in Kleve


Scheibe eingeschlagen: Polizisten befreien Kind aus überhitztem Auto in Kleve
Scheibe eingeschlagen: Polizisten befreien Kind aus überhitztem Auto in Kleve / Foto: © AFP/Archiv

Polizisten haben in Nordrhein-Westfalen ein einjähriges Kind aus einem überhitzten Auto befreit. Zwei Mitarbeiter des Erkennungsdienstes der Polizei entdeckten den 14 Monate alten Jungen am Freitagmittag durch Zufall in dem schwarzen Auto, das bei 30 Grad Außentemperatur auf einem Parkplatz in Kleve stand, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Der Junge war schweißnass und kreidebleich und saß apathisch im Auto, wie es hieß. Polizeibeamte, die sich in der Nähe befanden, schlugen die Scheibe der Beifahrertür ein und befreiten das Kind. Sie kühlten die Extremitäten des Kindes und übergaben es dem alarmierten Rettungsdienst.

Erst 20 Minuten nach der Rettung kam die Mutter hinzu und gab an, einkaufen gewesen zu sein. Als sie weggegangen sei, habe das Kind geschlafen. Sie habe die Klimaanlage eingeschaltet. Einer Schuld sei sich die Frau nicht bewusst gewesen, hieß es von der Polizei.

Das Kind war nach der Behandlung durch den Rettungsdienst wieder wohlauf und wurde der Mutter übergeben. Die Beamten fertigten einen Bericht, der dem Jugendamt vorgelegt werden sollte.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Bis zu zwölf Jahre Haft in Essener Prozess um tödlichen Familienstreit

In einem Prozess um den gewaltsamen Tod eines Manns nach Erbstreitigkeiten innerhalb einer Familie hat das Landgericht Essen sechs Angeklagte zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Fünf von ihnen sprach das Gericht wegen Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch mitteilte. Eine weitere Angeklagte wurde wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Das Gericht verhängte Haftstrafen zwischen dreieinhalb und zwölf Jahren.

16-Jähriger verletzt zwei Mädchen an Gymnasium in bayerischem Schongau - Festnahme

An einem Gymnasium im oberbayerischen Schongau soll ein 16 Jahre alter Jugendlicher am Mittwoch eine Gewalttat verübt haben. Dabei soll er zwei 13 Jahre alte Mädchen schwer verletzt haben, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sagte. Lebensgefahr bestehe nicht. Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) soll der Jugendliche mit einem Messer und einer Schusswaffe bewaffnet gewesen sein.

Salzburger Gericht verurteilt Burkini-Verbot in Hotel-Pool als Diskriminierung

Ein Gericht in Österreich hat das Burkini-Verbot eines Hotels in den Alpen als Diskriminierung verurteilt. Wie das Salzburger Landesverwaltungsgericht der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch bestätigte, fällte es diese Woche ein Urteil gegen die Entscheidung der Geschäftsführerin des Hotels in dem Ski-Ort St. Johann im Pongau, zwei Gästen wegen ihrer Ganzkörper-Badeanzüge die Nutzung des hoteleigenen Pools zu verwehren. Damit seien die beiden muslimischen Österreicherinnen "aufgrund ihres religiösen Bekenntnisses diskriminiert" worden, hieß es.

Weitere Festnahme in Fall von Auftragsmord an dreifacher Mutter in Bayern

Im Fall eines Auftragsmords an einer dreifachen Mutter in Bayern haben Ermittler einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Der 55-Jährige soll die spätere Tatwaffe illegal besessen und später verkauft haben, wie die Polizei in Augsburg am Mittwoch mitteilte. Zudem soll er im Verfahren vor dem Landgericht Augsburg falsch ausgesagt und darüber hinaus Zeugen beeinflusst haben.

Textgröße ändern: