Deutsche Tageszeitung - Frauen in Hessen und Niedersachsen verlieren durch Lovescamming über hunderttausend Euro

Frauen in Hessen und Niedersachsen verlieren durch Lovescamming über hunderttausend Euro


Frauen in Hessen und Niedersachsen verlieren durch Lovescamming über hunderttausend Euro
Frauen in Hessen und Niedersachsen verlieren durch Lovescamming über hunderttausend Euro / Foto: © AFP/Archiv

Zwei Frauen in Hessen und Niedersachsen sind durch sogenanntes Lovescamming jeweils um mehr als hunderttausend Euro betrogen worden. Zum einen handelte es sich um eine 57-Jährige aus dem hessischen Landkreis Fulda, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Sie hatte im August 2024 einen Unbekannten über eine Datingplattform kennen gelernt.

Textgröße ändern:

Dieser erschlich sich das Vertrauen der Frau und gaukelte eine missliche Lebenslage vor. Unter verschiedenen Vorwänden bat er sie immer wieder um Geld, so dass sie einen insgesamt sechsstelligen Betrag an Konten im In- und Ausland überwies. Erst als sie sich einem Bekannten anvertraute, wurde sie sich bewusst, dass sie ein Opfer von Lovescamming geworden war.

In dem anderen Fall handelte es sich laut Polizei um eine Frau aus dem niedersächsischen Hildesheim. Diese lernte bereits vor einigen Jahren einen vermeintlichen US-Bürger im Internet kennen. Auch er erschlich sich über Monate das Vertrauen der Frau und fing schließlich damit an, immer wieder Geld von ihr zu fordern - angeblich, um sich beruflich zu verändern oder nach Deutschland zu kommen. Die Frau überwies insgesamt einen niedrigen sechsstelligen Betrag und verschuldete sich damit.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Klage scheitert: Schulleiter bekommt keinen Ausgleich für Überstunden

Lehrkräfte können nicht selbstständig entscheiden, länger zu arbeiten, und dafür extra Geld verlangen. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag und betonte, dass dies auch für Schulleiter gelte. Ein pensionierter Rektor aus Niedersachsen scheiterte mit seiner Klage auf finanziellen Ausgleich. (Az. 2 C 19.25)

Bayern: Festnahme nach mutmaßlichem Mord an 45-Jährigem bei Feier in Coburg

Nach der mutmaßlichen Ermordung eines 45-Jährigen bei einer nächtlichen Feier in einer Wohnung im bayerischen Coburg haben Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Er kam unter dem Verdacht des Mordes in Untersuchungshaft, wie die Polizei in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Coburg am Donnerstag mitteilten. Demnach handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen 35-Jährigen.

Festnahme in Brandenburg: IS-Anhänger soll Anschlag auf Kirche in Bremen geplant haben

Im brandenburgischen Landkreis Barnim ist ein Iraker festgenommen worden, der Anschläge in Deutschland geplant haben soll. Gailan Al-M. soll Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sein, wie die Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Der Tatverdächtige habe bereits eine Kirche in Bremen ausgekundschaftet, die das erste Anschlagsziel habe sein sollen.

Aus Rotweinfass verschwunden: Unbekannte stehlen tausende Liter Maische von Weingut

Diebe haben auf einem Weingut im Schwarzwald tausende Liter Maische abgepumpt und abtransportiert. Ein Mitarbeiter meldete der Polizei am Donnerstagmorgen das Fehlen der Maische aus einem Rotweinfass, wie die Beamten in Offenburg mitteilten. Den Spuren zufolge hatten Unbekannte vermutlich am frühen Morgen die Traubenmasse vom Hof des Weinguts in Durbach an der Badischen Weinstraße mit einem Schlauch umgepumpt und ihr Diebesgut mit entsprechend großen Fahrzeugen weggebracht.

Textgröße ändern: