Deutsche Tageszeitung - Mutmaßlicher Attentäter von Magdeburg aus Leipzig nach Berlin verlegt

Mutmaßlicher Attentäter von Magdeburg aus Leipzig nach Berlin verlegt


Mutmaßlicher Attentäter von Magdeburg aus Leipzig nach Berlin verlegt
Mutmaßlicher Attentäter von Magdeburg aus Leipzig nach Berlin verlegt / Foto: © AFP/Archiv

Der inhaftierte mutmaßliche Attentäter von Magdeburg ist erneut verlegt worden. Der Mann sei jetzt in einer Berliner Justizvollzugsanstalt untergebracht, bestätigte eine Sprecherin der Senatsjustizverwaltung am Montag in Berlin. Details nannte sie nicht.

Textgröße ändern:

Der 50-jährige Taleb A. soll am 20. Dezember 2024 mit einem Auto über den Weihnachtsmarkt in Magdeburg gefahren sein und dabei zahlreiche Besucher erfasst haben. Sechs Menschen wurden getötet, darunter ein Neunjähriger. Mehr als 300 Menschen wurden verletzt. A. stammt aus Saudi-Arabien und arbeitete in einem Klinikum als Arzt. Nach der Tat stellte sich heraus, dass er mehreren Sicherheitsbehörden bekannt war.

Seit seiner Inhaftierung wurde A. bereits mehrfach verlegt. Zunächst war er in Burg in Sachsen-Anhalt untergebracht, dann in der sächsischen Hauptstadt Dresden. Ende Januar wurde er aus medizinischen Gründen von dort nach Leipzig gebracht, weil an die Justizvollzugsanstalt Leipzig ein Krankenhaus angeschlossen ist.

Im Juni hatte die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg in Sachsen-Anhalt mitgeteilt, dass der mutmaßliche Attentäter in Untersuchungshaft bleibt und nicht in die Psychiatrie kommt. Grundlage war ein vorläufiges forensisch-psychiatrisches Gutachten.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Erneuter Großfund in Hamburger Hafen: Ermittler fangen 1,6 Tonnen Kokain ab

Einsatzkräfte von Zoll und Polizei haben im Hamburger Hafen 1,6 Tonnen Kokain in einer Bananenlieferung aus Südamerika abgefangen. Das Rauschgift im Wert von etwa 30 Millionen Euro sei im März in einem Container aus Ecuador entdeckt worden, teilten die Polizei und der Zoll am Freitag in der Hansestadt mit. Die Ermittlungen zu den Hintergründen liefen.

Prozess in Schweden: Mann soll 120 Männern Sex mit seiner Frau verkauft haben

In Schweden beginnt am Freitag ein Prozess gegen einen Mann, der seine Frau dazu genötigt haben soll, gegen Geld Sex mit etwa 120 Männern zu haben. Die Anklage wirft dem 62-Jährigen schwere Zuhälterei, Vergewaltigung und Körperverletzung vor. Der Mann bestreitet die Anschuldigungen. Der Fall sorgte in Schweden für Entsetzen und wurde mit dem der Französin Gisèle Pelicot verglichen, deren Mann sie betäubt und fremden Männern zur Vergewaltigung angeboten hatte.

Attacke mit Pyrotechnik auf israelisches Restaurant in München

Bei einer vermutlich antisemitisch motivierten Attacke auf ein israelisches Restaurant in München ist in der Nacht zu Freitag Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro entstanden. Unbekannte Täter beschädigten die Schaufenster des in der Maxvorstadt gelegenen Restaurants und warfen pyrotechnische Gegenstände in das Restaurant, teilte die Münchner Polizei mit. Die Tatverdächtigen konnten unerkannt fliehen.

44-Jähriger in Nordrhein-Westfalen bei Unfall mit Pyrotechnik tödlich verletzt

Ein 44-jähriger Mann ist in Gladbeck in Nordrhein-Westfalen mutmaßlich durch Pyrotechnik tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte fanden den schwer verletzten Mann im Bereich einer ehemaligen Bahntrasse, wie die Staatsanwaltschaft Essen und die Polizei in Recklinghausen am Freitag mitteilten. Zuvor hatten Zeugen Explosionsgeräusche gehört und die Polizei alarmiert. Die Beamten gehen von einem Unglücksfall beim Umgang mit Pyrotechnik aus.

Textgröße ändern: