Deutsche Tageszeitung - Nach Dreifachmord in Zwiesel dritte Leiche identifiziert - Täter war Nachbar

Nach Dreifachmord in Zwiesel dritte Leiche identifiziert - Täter war Nachbar


Nach Dreifachmord in Zwiesel dritte Leiche identifiziert - Täter war Nachbar
Nach Dreifachmord in Zwiesel dritte Leiche identifiziert - Täter war Nachbar / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem mutmaßlichen Dreifachmord im niederbayerischen Zwiesel hat die Polizei auch die dritte Leiche identifiziert. Es handle sich um eine 26 Jahre alte Frau, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Mittwoch in Straubing mit. Der tatverdächtige 37-Jährige habe mit seinen drei Opfern - neben der 26-Jährigen noch eine 22-Jährige und ein 56-Jähriger - zusammen in dem betroffenen Mehrfamilienhaus gewohnt.

Textgröße ändern:

Die Ermittler fanden bei der Spurensicherung in dem Haus abgetrennte Leichenteile, wie sie mitteilten. Weitere Angaben zum Auffinden der Leichen und auch zum Tathergang könnten aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht gemacht werden.

Auch zu den möglichen Hintergründen der Tat durch den Nachbarn wollte die Polizei keine Angaben machen. Spezialisten des Landeskriminalamts und der Münchner Rechtsmedizin unterstützen die örtliche Polizei bei der Tatortarbeit.

Der Tatverdächtige war am Dienstag in Linz im benachbarten Österreich festgenommen worden. Er soll nun ausgeliefert werden. Parallel lief die Obduktion der Leichen, Ergebnisse dazu standen noch aus.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Nicaragua im Gaza-Prozess. Deutschland verstößt gegen das Völkerrecht

In dem von Nicaragua angestrengten Verfahren gegen Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) hat das zentralamerikanische Land Deutschland den Bruch des Völkerrechts vorgeworfen. "Nicaragua beruft sich auf Deutschlands Verantwortung in Verbindung mit mehrfachen Verstößen gegen das Völkerrecht", sagte der Vertreter Nicaraguas, Carlos Jose Argüello Gómez, am zweiten Tag der Anhörungen am Dienstag vor dem Gericht in Den Haag.

Freundin mit Feuerlöscher erschlagen: Psychiatrie für Mann in Hessen

Weil er seine Freundin mit einem Feuerlöscher tötete, hat das Landgericht im hessischen Limburg die dauerhafte Unterbringung eines 65-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Mann galt wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte.

Goethe-Institute in Russland müssen bis Sonntag Arbeit einstellen

Die drei Goethe-Institute in Russland müssen bis zum kommenden Sonntag ihre Arbeit einstellen. Wie die Generalsekretärin des Goethe-Instituts, Gitte Zschoch, am Dienstag in München mitteilte, erging am Montag eine entsprechende Anordnung der russischen Behörden. Betroffen sind die Goethe-Institute in Moskau, Sankt Petersburg und Nowosibirsk.

48-jähriger Verdächtiger nach Sabotageversuchen an Stromversorgung festgenommen

Im Zusammenhang mit den Sabotageversuchen an der Stromversorgung in mehreren Bundesländern ist der gesuchte Tatverdächtige festgenommen worden. Der 48-Jährige wurde am Dienstag im Umfeld des Kraftwerks Weisweiler gefasst, wie die Polizei in Köln mitteilte. Der Mann hatte bei seiner Festnahme weitere Sprengmittel dabei und leistete keinen Widerstand.

Textgröße ändern: