Deutsche Tageszeitung - ZDF-"Fernsehgarten" wegen Gewitters geräumt

ZDF-"Fernsehgarten" wegen Gewitters geräumt


ZDF-"Fernsehgarten" wegen Gewitters geräumt
ZDF-"Fernsehgarten" wegen Gewitters geräumt / Foto: © AFP/Archiv

Wegen eines Gewitters in Mainz ist das Gelände des ZDF-"Fernsehgartens" kurz nach Beginn der Live-Sendung vorübergehend geräumt worden. "Ich muss weinen", sagte Moderatorin Andrea Kiewel, bevor sie den Zuschauerinnen und Zuschauern zurief: "Bringt euch in Trockenheit." Die Stars zogen in ein Studio um, von wo aus sie weitersendeten.

Textgröße ändern:

Nach etwa anderthalb Stunden konnten sie wieder nach draußen auf die Bühne - traten dort allerdings vor weitgehend leeren Rängen auf. Nur noch das Team und einige Bekannte sahen zu. Die Zuschauer in Mainz verfolgten die Sendung nach ZDF-Angaben größtenteils in einer Halle auf dem Gelände vor Monitoren.

Den "Fernsehgarten" gibt es bereits seit 1986, seit 2009 wird er von Kiewel moderiert. Die Sendung am Sonntag war die Mallorca-Ausgabe mit Sängerinnen und Sängern, die oft auf der Baleareninsel auftreten. Schon 2019 musste das Gelände des "Fernsehgartens" einmal wegen schlechten Wetters geräumt werden.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Explosion in Mehrfamilienhaus in Regensburg: Mehrere Verletzte und Vermisste

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus im bayerischen Regensburg sind am Mittwoch fünf Menschen verletzt worden. Zwei Menschen galten auch Stunden nach der Detonation noch als vermisst, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte. Sie wurden in dem schwer beschädigten Gebäude vermutet. Bewohner konnten inzwischen das Notwendigste aus ihren Wohnungen holen.

Geldwäsche: Klingbeil plant leichteren Zugang zu Konto- und Immobiliendaten

Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sollen die Behörden leichteren Zugriff auf Konto- und Immobiliendaten bekommen. Das sieht ein Gesetzentwurf aus dem Bundesfinanzministerium vor, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Demnach sollen künftig verdächtige Geldflüsse schneller gestoppt und Konten vorübergehend gesperrt werden können. Die Geldwäsche-Aufsichtsbehörden sollen mehr Befugnisse bekommen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gestärkt werden.

Mindestens 68 Tote bei Zugunglück in Spanien – Ursache wohl menschliches Versagen

Beim zweiten schweren Zugunglück in Spanien innerhalb eines Jahres sind mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 100 Menschen wurden laut Behördenangaben verletzt, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge am Mittwochmorgen südlich von Madrid auf gerader Strecke kollidierten. Als Ursache vermutet die spanische Regierung menschliches Versagen. Auf der gleichen Strecke waren erst im Januar 46 Menschen bei einer Zugkollision gestorben.

Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant

In Bayern sind zwei aus Belarus stammende Männer festgenommen worden, die im Raum Nürnberg Brandanschläge geplant haben sollen. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte am Mittwoch die Festnahme der 39 und 50 Jahre alten Männer vor drei Wochen. Einem Bericht des Magazins "Spiegel" zufolge sollen sie als Saboteure im Auftrag Russlands im Einsatz gewesen sein.

Textgröße ändern: