Deutsche Tageszeitung - Neue Masche: Betrüger kommen in Hessen mit EC-Kartenlesegerät an Tür

Neue Masche: Betrüger kommen in Hessen mit EC-Kartenlesegerät an Tür


Neue Masche: Betrüger kommen in Hessen mit EC-Kartenlesegerät an Tür
Neue Masche: Betrüger kommen in Hessen mit EC-Kartenlesegerät an Tür / Foto: © AFP/Archiv

Mit einer neuen Masche haben Betrüger in Hessen mehrere hundert Euro von einer Frau erlangt. Die Betrüger buchten das Geld von ihrem Konto per EC-Kartenlesegerät vor der Haustür ab, wie die Polizei in Offenbach am Montag mitteilte. Demnach klingelte am Freitag ein Unbekannter an der Wohnung der Seniorin, die in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Hanau lebt.

Textgröße ändern:

Der Mann gab sich als Mitarbeiter des Hauspersonals aus. Er gab an, einen Brief für die Frau zu haben, für den sie noch Porto zahlen müsse. Eine Barzahlung lehnte der Mann ab, stattdessen hielt er der Seniorin ein EC-Kartenlesegerät hin.

Er forderte sie auf, die Karte aufzulegen und ihre Geheimnummer einzugeben. Wenig später wurden mehrere hundert Euro von ihrem Konto abgebucht. Als die Frau dies bemerkte, war der Unbekannte schon geflüchtet. Die Beamten warnten vor der Masche.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

"Rufschädigung": Stiftung verklagt britischen Prinzen Harry

Die einst von Prinz Harry mitgegründete Stiftung Sentebale für HIV-Infizierte in Afrika verklagt den jüngeren Sohn des britischen Königs wegen "Rufschädigung". Die Organisation Sentebale erklärte am Freitag, sie fordere unter anderem eine Entschädigung, nachdem eine "koordinierte Medienkampagne" im März 2025 "ihre Tätigkeit behindert und ihren Ruf geschädigt" habe. Als "Architekten" der Kampagne werden Prinz Harry und der britische Politikberater Mark Dyer genannt, der früher Treuhänder von Sentebale war.

Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Papst Leo XIV. haben vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. "Angesichts der Brüche in der Welt ist der Einsatz für Frieden Pflicht und Anspruch", erklärte Macron am Freitag nach seiner ersten Privataudienz bei dem aus den USA stammenden Leo XIV. Der Papst verurteilte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten.

Epstein-Skandal: Weiter Rätselraten über Melania Trumps Auftritt

Nach den überraschenden Äußerungen von Melania Trump zum Epstein-Skandal herrscht Rätselraten über ihre Motive. US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag (Ortszeit) einer Reporterin des Senders MS NOW, er habe nichts von dem Auftritt seiner Ehefrau im Weißen Haus gewusst. Medien veröffentlichten derweil eine Email aus den Epstein-Akten, die Melania Trump zugeschrieben wird.

Pentagon und Vatikan weisen Bericht über "bittere Standpauke" für Papst-Gesandten zurück

Das Pentagon und der Vatikan haben einen US-Medienbericht zurückgewiesen, wonach der Gesandte des Heiligen Stuhls wegen kritischer Äußerungen von Papst Leo XIV. über die Anwendung militärischer Gewalt zu einer "bitteren Standpauke" einbestellt worden sei. Der Bericht des US-Nachrichtenportals The Free Press sei "stark übertrieben und verzerrt", erklärte das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Das Treffen im Januar sei vielmehr "respektvoll und vernünftig" gewesen. Vatikan-Sprecher Matteo Bruni teilte in einer Erklärung mit, der Bericht "entspreche in keiner Weise der Wahrheit."

Textgröße ändern: