Deutsche Tageszeitung - Weltkriegsbombe im bayerischen Ingolstadt erfolgreich entschärft

Weltkriegsbombe im bayerischen Ingolstadt erfolgreich entschärft


Weltkriegsbombe im bayerischen Ingolstadt erfolgreich entschärft
Weltkriegsbombe im bayerischen Ingolstadt erfolgreich entschärft / Foto: © AFP/Archiv

Experten haben im bayerischen Ingolstadt eine Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft. Die Fliegerbombe wurde am Montagmittag bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Kommunalbetriebe entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Gebäude im Umkreis von 300 Metern um den Fundort mussten geräumt werden.

Textgröße ändern:

Am frühen Abend dann gab die Einsatzleitung bekannt, dass die 75 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft und abtransportiert worden sei. Die Absperrungen rund um den Fundort würden nun aufgehoben und die in Sicherheit gebrachten Menschen könnten in ihre Wohnungen zurückkehren, hieß es auf der Internetseite der Stadt.

Erst in der vergangenen Woche war auf dem Gelände ein Blindgänger entdeckt worden. Diese Bombe wurde am Freitag entschärft.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Explosion in Mehrfamilienhaus in Regensburg: Mehrere Verletzte und Vermisste

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus im bayerischen Regensburg sind am Mittwoch fünf Menschen verletzt worden. Zwei Menschen galten auch Stunden nach der Detonation noch als vermisst, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte. Sie wurden in dem schwer beschädigten Gebäude vermutet. Bewohner konnten inzwischen das Notwendigste aus ihren Wohnungen holen.

Geldwäsche: Klingbeil plant leichteren Zugang zu Konto- und Immobiliendaten

Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sollen die Behörden leichteren Zugriff auf Konto- und Immobiliendaten bekommen. Das sieht ein Gesetzentwurf aus dem Bundesfinanzministerium vor, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Demnach sollen künftig verdächtige Geldflüsse schneller gestoppt und Konten vorübergehend gesperrt werden können. Die Geldwäsche-Aufsichtsbehörden sollen mehr Befugnisse bekommen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gestärkt werden.

Mindestens 68 Tote bei Zugunglück in Spanien – Ursache wohl menschliches Versagen

Beim zweiten schweren Zugunglück in Spanien innerhalb eines Jahres sind mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 100 Menschen wurden laut Behördenangaben verletzt, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge am Mittwochmorgen südlich von Madrid auf gerader Strecke kollidierten. Als Ursache vermutet die spanische Regierung menschliches Versagen. Auf der gleichen Strecke waren erst im Januar 46 Menschen bei einer Zugkollision gestorben.

Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant

In Bayern sind zwei aus Belarus stammende Männer festgenommen worden, die im Raum Nürnberg Brandanschläge geplant haben sollen. Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte am Mittwoch die Festnahme der 39 und 50 Jahre alten Männer vor drei Wochen. Einem Bericht des Magazins "Spiegel" zufolge sollen sie als Saboteure im Auftrag Russlands im Einsatz gewesen sein.

Textgröße ändern: