Deutsche Tageszeitung - Hunderttausende Jugendliche feiern Papst Leo XIV. beim Weltjugendtreffen in Rom

Hunderttausende Jugendliche feiern Papst Leo XIV. beim Weltjugendtreffen in Rom


Hunderttausende Jugendliche feiern Papst Leo XIV. beim Weltjugendtreffen in Rom
Hunderttausende Jugendliche feiern Papst Leo XIV. beim Weltjugendtreffen in Rom / Foto: © AFP

Hunderttausende Jugendliche aus aller Wert haben Papst Leo XIV. beim katholischen Weltjugendtreffen in Rom wie einen Rockstar gefeiert. Die Jugendlichen weinten und kreischten, als der Papst am Samstagabend mit einem weißen Hubschrauber auf einem riesigen Freigelände am Stadtrand von Rom landete, um mit ihnen eine Abendandacht zu feiern.

Textgröße ändern:

Nach Angaben aus dem Vatikan hatten sich mehr als 800.000 junge Gläubige aus 146 Ländern auf dem Gelände in Tor Vergata versammelt, um beim Weltjugendtreffen im "Heiligen Jahr" der katholischen Kirche mit Leo XIV. zu beten. Viele hatten schon den ganzen Tag in der prallen Sonne ausgeharrt, Musikgruppen gelauscht, gebetet und sich unterhalten. Bis zum Abend wuchs die Menge auf bis zu eine Million Menschen an.

Als der Papst mit seinem Papamobil durch die Menge fuhr, brachen die Jugendlichen in Jubel und tosenden Applaus aus. Als Leo XIV. die Bühne betrat und mit der Vigil begann, wurde die Stimmung aber deutlich ruhiger und besinnlicher. Viele Jugendliche wollten auch die Nacht auf dem Gelände verbringen, um am Sonntagmorgen zum Abschluss des Weltjugendtreffens noch eine Messe unter freiem Himmel mit dem Papst zu feiern.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

250. Geburtstag der USA: Papst fordert "Mäßigung" im öffentlichen Diskurs

Papst Leo XIV. hat zum 250. Geburtstag der USA zur "Mäßigung" im öffentlichen Diskurs in seinem Heimatland aufgerufen. Dieser müsse auch von "Respekt vor den Ansichten anderer und einem fortwährenden Bemühen um die Suche nach gemeinsamem Boden geprägt" sein, sagte das in Chicago geborene Oberhaupt der katholischen Kirche in einem am Freitag veröffentlichten Video, ohne US-Präsident Donald Trump namentlich zu nennen.

"Bild": Ermittlungen gegen zwei weitere Verdächtige nach Angriff in Stade

Im Fall der Bluttat mit sechs Toten im niedersächsischen Stade ermitteln die Behörden einem Medienbericht zufolge gegen zwei weitere Verdächtige. Wie die "Bild" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um die Mutter des drei Monate alten Babys des mutmaßlichen Schützen und um die Patentante des Kindes. Der 45-jährige Vater des Babys war nach dem Verbrechen festgenommen worden, am Dienstag wurde gegen ihn Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes erlassen.

Neuneinhalb Jahre Haft wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in privater Kita

Das Landgericht Stuttgart hat einen 53-Jährigen wegen sexuellen Kindesmissbrauchs in 38 Fällen in einer von ihm betriebenen Kindertagesstätte zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die zuständige Kammer ordnete zudem die Sicherungsverwahrung an, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Demnach hatte der 53-Jährige zwischen 2015 und 2025 an seiner Adresse eine Kita betrieben. Ab 2020 nutzte er das Betreuungsverhältnis aus und missbrauchte Kinder überwiegend im Kleinkindalter.

Kind in Auto gezerrt und missbraucht: 52-Jähriger aus Baden-Württemberg in Haft

Ein 52-Jähriger aus Baden-Württemberg hat gestanden, ein neunjähriges Mädchen in ein Auto gezerrt und missbraucht zu haben. Der Mann wurde am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kinds sowie Freiheitsberaubung erließ, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Ravensburg mitteilten. Bei der Haftvorführung habe er die Tat eingeräumt.

Textgröße ändern: