Deutsche Tageszeitung - Auto stürzt in Duisburg fünfeinhalb Meter tief in U-Bahn-Tunnel

Auto stürzt in Duisburg fünfeinhalb Meter tief in U-Bahn-Tunnel


Auto stürzt in Duisburg fünfeinhalb Meter tief in U-Bahn-Tunnel
Auto stürzt in Duisburg fünfeinhalb Meter tief in U-Bahn-Tunnel / Foto: © AFP/Archiv

In Duisburg ist in der Nacht zu Montag ein Auto fünfeinhalb Meter tief in einen U-Bahn-Tunnel gestürzt. Der 20-jährige mutmaßliche Fahrer wurde dabei verletzt, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Lebensgefahr bestand nicht.

Textgröße ändern:

Vor dem Sturz auf die Gleise kam das Auto offenbar von der Fahrbahn ab, überfuhr eine Grünfläche und durchbrach ein Geländer. Schließlich stürzte es in den U-Bahn-Tunnel, der an dieser Stelle zwischen den Fahrbahnen aus dem Untergrund an die Oberfläche führt.

Bevor das Unfallfahrzeug geborgen werden konnte, mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Mitarbeitende der Duisburger Verkehrsgesellschaft die Stromversorgung der beschädigten Oberleitung kappen. In dem Auto fanden die Ermittler schließlich einen Lachgasbehälter sowie alkoholische Getränke. Dem 20-Jährigen wurden im Krankenhaus mehrere Blutproben entnommen.

Ob das Auto mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war und ob sich zum Unfallzeitpunkt weitere Insassen im Opel befanden, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Ein Zeuge gab laut Polizei an gesehen zu haben, wie mehrere Personen wegliefen. Durch den Aufprall wurde die Oberleitung der U-Bahn beschädigt. Der Bahnverkehr musste vorübergehend eingestellt werden.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Polen will Auslieferung des in die USA geflüchteten Ex-Justizministers Ziobro

Die Staatsanwaltschaft in Polen hat angekündigt, sobald wie möglich ein Auslieferungsersuchen gegen den in die USA geflüchteten ehemaligen Justizminister Zbigniew Ziobro zu stellen. Eine Gerichtsentscheidung mache dies jetzt möglich, sagte die Sprecherin der Anklage, Anna Ptaszek, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.

Heftige Kritik an Plänen der Regierung zum Informationsfreiheitsgesetz

An den Plänen der Bundesregierung zur Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes gibt es heftige Kritik von Datenschützern und Verbänden sowie aus der Politik. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider warnte am Donnerstag im Gespräch mit dem RND vor einer "Abschaffung der seit zwanzig Jahren bestehenden Informationsfreiheit" und vor Diskriminierung. Die Linke sprach von einem "Angriff auf die Pressefreiheit und auf das Recht der Öffentlichkeit, staatliches Handeln zu kontrollieren".

Venezuela: Mann acht Tage nach Erdbeben gerettet

Acht Tage nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela haben Rettungskräfte einen Mann lebend aus den Trümmern gerettet. Wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde der 43-jährige Hernán Gil am Donnerstag im stark zerstörten Ort Catia La Mar aus den Trümmern eines siebenstöckigen Gebäudes geborgen. Er wurde auf einer Trage zu einem Rettungswagen gebracht, der ihn zur Behandlung in die Hauptstadt Caracas bringen sollte.

Zwei Patienten sterben bei nächtlichem Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern

Bei einem nächtlichen Brand in einem Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Patienten ums Leben gekommen. Bei einem der beiden handle es sich um einen 85-jährigen Mann, teilte die Polizei am Donnerstag in Rostock mit. Die Identifizierung des zweiten toten Menschen daure noch an.

Textgröße ändern: