Deutsche Tageszeitung - Gas strömt aus Generator in Gartenlaube: Zwei Tote und vier Verletzte in München

Gas strömt aus Generator in Gartenlaube: Zwei Tote und vier Verletzte in München


Gas strömt aus Generator in Gartenlaube: Zwei Tote und vier Verletzte in München
Gas strömt aus Generator in Gartenlaube: Zwei Tote und vier Verletzte in München / Foto: © AFP/Archiv

Zwei Männer sind bei einer Feier in einer Gartenlaube in München durch Gase aus einem Generator tödlich vergiftet worden. Wie die Polizei in der bayerischen Hauptstadt am Sonntag mitteilte, wurden vier weitere Teilnehmer der privaten Veranstaltung in einer Kleingartenanlage leicht verletzt. Die Feier fand am Samstagnachmittag statt.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Beamten starb ein schwerverletzter 41-Jähriger bereits am Samstag im Krankenhaus, am Sonntag starb dort auch ein 50-Jähriger. Die vier leicht verletzten Betroffenen sind zwischen 43 und 54 Jahre alt, drei von ihnen wurden von Rettungskräften zu Behandlung ebenfalls in Kliniken gebracht.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge strömte das Gas aus einem im Keller der Gartenlaube aufgestellten Generator aus. Die Gründe seien bisher ungeklärt, erklärte die Polizei. Die Ermittlungen liefen, für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden. Nähere Angaben zu dem Gas machten die Beamten dabei nicht.

Berichten zufolge vermuteten die Behörden, dass es sich um Kohlenmonoxid handelte. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses hochgiftiges Gas, das bei Verbrennungsvorgängen entsteht. Es kommt immer wieder zu Unfällen, wenn es sich durch technische Defekte oder fahrlässiges Verhalten in geschlossenen Räumen ansammelt.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Mehr als neun Tage nach Sturzflut weiterer Mensch lebend aus Tunnel in Nepal gerettet

Mehr als neun Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist nach Armeeangaben ein weiterer Überlebender aus einem zugeschütteten Tunnel in Nepal gerettet worden. Der chinesische Staatsbürger habe sich in einem Tunnel des Wasserkraftprojekts Upper Trishuli-1 befunden, sagte ein Sprecher der nepalesischen Armee am Samstag der Nachrichtenagentur AFP, ohne weitere Details zu nennen.

Anschläge auf Umspannwerke: Polizei fahndet weiter nach Verdächtigem

Nach den Anschlägen auf Umspannwerke in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen fahnden die Ermittler weiter nach einem 48-jährigen Verdächtigen. "Wir befinden uns immer noch in der Fahndungslage", sagte eine Sprecherin der Polizei Köln am Samstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Es seien "starke Polizeikräfte im Einsatz", fügte sie hinzu.

Weiter Suche in Nepal nach Überlebenden der Sturzflut - Zahl der Toten erneut gestiegen

Nach der Rettung zweier Verschütteter gut eine Woche nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya haben Einsatzkräfte in Nepal am Samstag weiter nach möglichen Überlebenden gesucht. Laut einem Armeesprecher wurde die Suche unter anderem in dem Tunnel des Wasserkraftwerks Trishuli 3A fortgesetzt, in dem die beiden am Freitag geretteten Arbeiter gefunden worden waren.

Tetris distanziert sich von Online-Videospiel auf Internetseite des Weißen Hauses

Das Unternehmen hinter dem Videospielklassiker Tetris hat sich von einem auf der offiziellen Internetseite des Weißen Hauses veröffentlichten Online-Videospiel distanziert, bei dem Nutzer eine Sperranlage an der Grenze zu Mexiko bauen können. "Die Tetris Company war nicht an der Entwicklung von 'Build the Wall' (auf Deutsch: Bau die Mauer) beteiligt", teilte das Unternehmen der Nachrichtenagentur AFP am Freitag (Ortszeit) mit.

Textgröße ändern: