Deutsche Tageszeitung - Leichenfund in Fall um Vermisste aus bayerischem Lauben: Partner festgenommen

Leichenfund in Fall um Vermisste aus bayerischem Lauben: Partner festgenommen


Leichenfund in Fall um Vermisste aus bayerischem Lauben: Partner festgenommen
Leichenfund in Fall um Vermisste aus bayerischem Lauben: Partner festgenommen / Foto: © AFP/Archiv

Im Fall um eine seit mehreren Wochen vermisste 36-Jährige aus dem bayerischen Lauben ist der Partner der Frau wegen Mordverdachts festgenommen worden. Die Ermittler durchsuchten am Donnerstag das Wohnanwesen des Manns, einen Landwirtschaftsbetrieb sowie ein Freizeitgrundstück, wie die Polizei in Kempten mitteilte. Dabei wurde eine Leiche gefunden. Nach dem Fund nahmen die Beamten den 38-jährigen Partner fest.

Textgröße ändern:

Der Mann gilt demnach als dringend tatverdächtig, seine Partnerin getötet zu haben. Bei den Durchsuchungen kamen auch Leichenspürhunde zum Einsatz. Die Ermittlungen zur Tat und den Hintergründen dauerten an.

Die Frau war am 5. August zuletzt gesehen worden. Sie hatte nach einem Streit mit ihrem Partner das gemeinsame Haus verlassen und war zu ihrem Freizeitgrundstück zwischen Lauben und Erkheim gefahren. Dort fanden die Beamten später ihr Auto. Trotz Suchaktionen blieb sie zunächst verschwunden.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Festsitzender Penisring verursacht Feuerwehrseinsatz in Dresden

Ein festsitzender Ring um den Penis eines Mannes hat am Dienstag in Dresden einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der betroffene Mann hatte die Einsatzkräfte alarmiert, weil er den Edelstahlring bereits seit dem Vorabend nicht mehr abnehmen konnte, wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte.

Anfangsverdacht "verfassungsfeindlicher Sabotage" an Umspannwerk in Nordrhein-Westfalen

Nach dem Kurzschluss an einem Umspannwerk in Bergheim in Nordrhein-Westfalen gehen die Ermittler von einer Straftat aus. "Es besteht der Anfangsverdacht einer verfassungsfeindlichen Sabotage", sagte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf vor Journalisten. Geprüft wird demnach "in zwei Richtungen - fremdstaatlich gelenkte Sabotage und Linksextremismus". Nichts davon könne derzeit ausgeschlossen werden.

Töchter und Enkel leben im Ausland: Charlotte Knobloch fühlt sich einsam

Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, vermisst ihre im Ausland lebenden Töchter und Enkel. "Im Judentum ist jeder Freitagabend ein Familienabend - da bin ich allein", sagte die 93-Jährige der "Bunten" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Ihre Töchter und alle Enkel wanderten demnach aus, nur ihr Sohn lebt in Deutschland.

Getöteter US-Influencer Kirk: Mutmaßlicher Attentäter muss wegen Mordes vor Gericht

Fast ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod des ultrarechten US-Aktivisten Charlie Kirk muss sich der mutmaßliche Attentäter wegen Mordes vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft verfüge über ausreichende Beweise gegen Tyler R., erklärte der Richter Tony Graf im US-Bundesstaat Utah am Dienstag (Ortszeit). Auf Grundlage der Aktenlage und der Schriftsätze aller Parteien werde nun die Hauptverhandlung anberaumt. Tyler R. plädierte nach der Ankündigung auf "nicht schuldig". Kirks Witwe nannte den Richterbeschluss einen "wichtigen Schritt" auf dem Weg zur Gerechtigkeit.

Textgröße ändern: