Deutsche Tageszeitung - In Dienstkleidung gefeiert: Entlassung von angehender Polizistin rechtmäßig

In Dienstkleidung gefeiert: Entlassung von angehender Polizistin rechtmäßig


In Dienstkleidung gefeiert: Entlassung von angehender Polizistin rechtmäßig
In Dienstkleidung gefeiert: Entlassung von angehender Polizistin rechtmäßig / Foto: © AFP/Archiv

Eine Kommissaranwärterin ist nach einer privaten Feier in Dienstkleidung laut einer Gerichtsentscheidung zu Recht entlassen worden. Die angehende Polizistin hatte auf einer Mottoparty dienstliche Polizeikleidung getragen und an einer gespielten Festnahme mitgewirkt, wie das Verwaltungsgericht Düsseldorf am Dienstag mitteilte. Ihr Arbeitgeber entließ die Kommissaranwärterin nach Bekanntwerden aus dem Beamtenverhältnis auf Widerruf. Das Gericht lehnte den Eilantrag der Frau dagegen ab.

Textgröße ändern:

Das Verwaltungsgericht bestätigte demnach die Einschätzung des zuständigen Polizeipräsidiums, wonach das Fehlverhalten der Kommissaranwärterin das Vertrauen in die Polizei erheblich geschädigt habe. Es lagen berechtigte Zweifel an der charakterlichen Eignung für den Polizeidienst vor, wie es weiter hieß. Die Entlassung war daher rechtmäßig.

Die Kommissaranwärterin trug den Angaben zufolge einen zur Dienstkleidung gehörenden Pullover und eine Schutzweste - jeweils mit der Aufschrift "Polizei". Andere Partygäste filmten sie bei der Feier. Zudem habe sie bei der gespielten Ergreifung eines Gastes mitgewirkt, der als Drogendealer verkleidet war. Gegen den Beschluss kann Beschwerde eingelegt werden.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Venezuelas wichtigster Flughafen nimmt nach verheerendem Erdbeben Betrieb wieder auf

Rund zehn Wochen nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela hat der wichtigste Flughafen des Landes wieder seinen Betrieb aufgenommen. Der bei den Beben schwer beschädigte internationale Flughafen Simón Bolívar nahe der Hauptstadt Caracas sei am Dienstag nach intensiven Reparaturarbeiten wieder für Passagierflüge geöffnet worden, sagte der venezolanische Verkehrsminister Francisco Garcés. Nach Angaben des Flughafens hob eine erste Passagiermaschine um 10.00 Uhr Ortszeit Richtung Mexiko ab. Eine halbe Stunde später sei dann ein anderes Flugzeug gelandet.

Nepals Außenminister nennt Sturzflut "Warnsignal" für Risiken des Klimawandels

Der verheerende Gletscherabbruch in Nepal und die darauffolgende tödliche Sturzflut sind nach Ansicht des nepalesischen Außenministers Shisir Khanal ein "Warnsignal" für die wachsenden Risiken, die der Klimawandel für sein Land darstellt. "Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, das sich verändernde Klima im Himalaya als dringendes Problem zu betrachten", sagte er am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Fährunglück vor Nordzypern: Schiffswrack in Tiefe von 550 Metern geortet

Nach dem tödlichen Fährunglück vor Nordzypern haben Einsatzkräfte das Wrack mithilfe einer Unterwasserdrohne geortet. Das gesunkene Schiff sei in einer Tiefe von 550 Metern entdeckt worden, erklärte Nordzyperns Präsident Tufan Erhürman am Dienstag. Die Suche nach den Vermissten werde fortgesetzt.

Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven entschärft: Mehr als 13.000 Betroffene

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven haben am Dienstag rund 13.600 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Die Fünfzentnerbombe von US-Bauart wurde nach Angaben der niedersächsischen Stadt am Montag bei Arbeiten auf dem Gelände des sogenannten Marinearsenals entdeckt. Während der Entschärfung wurde ein Sperrkreis mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet.

Textgröße ändern: