Deutsche Tageszeitung - Unfall mit Kindergruppe in Berlin: Polizei veröffentlicht neue Erkenntnisse

Unfall mit Kindergruppe in Berlin: Polizei veröffentlicht neue Erkenntnisse


Unfall mit Kindergruppe in Berlin: Polizei veröffentlicht neue Erkenntnisse
Unfall mit Kindergruppe in Berlin: Polizei veröffentlicht neue Erkenntnisse / Foto: © AFP/Archiv

Einen Tag nach einem Unfall in Berlin, bei dem ein Auto in eine Gruppe von Kindern fuhr, hat die Polizei weitere Einzelheiten veröffentlicht. Die Zahl der Verletzten korrigierte sie am Freitag auf sieben - eine 63 Jahre alte Betreuerin und sechs Kinder. Vier von ihnen sind acht Jahre alt, zwei elf Jahre alt. Drei Kinder und die Frau kamen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

Textgröße ändern:

Den Ermittlungen zufolge war der 20 Jahre alte Autofahrer am Donnerstagmittag im Ortsteil Wedding über eine rote Ampel und in die Gruppe gefahren, die gerade bei Grün auf dem Fußgängerüberweg die Straße überquerte. Der Mann soll noch gebremst haben, erfasste aber dennoch mehrere Menschen.

Die Polizei fand bei ihm mutmaßliches Marihuana. Wegen des Verdachts, dass er unter Drogeneinfluss gefahren sei, wurde ihm in einem Krankenhaus Blut abgenommen. Die Polizei beschlagnahmte außerdem seinen Führerschein. Später kam der 20-Jährige wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauerten an.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Zahl der Todesopfer nach Sturzflut im Himalaya auf mehr als 1000 gestiegen

Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet ist die Zahl der Todesopfer insgesamt auf mehr als 1000 gestiegen: In Nepal gebe es inzwischen 987 bestätigte Todesfälle, teilte der Katastrophenschutz am Dienstag mit. Chinesische Staatsmedien hatten zuvor 16 Tote in Tibet gemeldet.

Nach tödlichem Fährunglück vor Nordzypern: Behörden suchen nach 20 Vermissten

Einen Tag nach dem tödlichen Fährunglück vor der Küste Nordzyperns haben Rettungskräfte am Montag weiter nach 20 Vermissten gesucht. Alle acht Todesopfer waren nach Angaben der Behörden türkische Staatsbürger. Unter den Vermissten seien 18 Türken und zwei Menschen aus Nordzypern. Der Kapitän der Fähre wurde in Untersuchungshaft genommen.

Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya auf 955 gestiegen - Rund 4500 Vermisste

Fünf Tage nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Insgesamt wurden nach jüngsten Behördenangaben 955 Todesopfer bestätigt, 939 in Nepal und 16 in der autonomen Region Tibet in China. In Nepal werden zudem noch 3925 Menschen vermisst, in China 546. Dem EU-Satellitendienst Copernicus zufolge wurden bei der Naturkatastrophe mindestens 2500 Gebäude zerstört.

Sturzflut im Grand Canyon: Zahl der Toten auf zwei gestiegen

Nach einer Sturzflut im Grand Canyon im Westen der USA hat sich die Zahl der Todesopfer auf mindestens zwei erhöht. "Zwei Leichen wurden geborgen", erklärte die Nationalparkverwaltung (National Park Service, NPS) am Montag im Onlinedienst X. Zur Identität des zweiten Todesopfers machte der NPS keine Angaben. Am Sonntagabend war ein 46-jähriger Mann tot geborgen worden.

Textgröße ändern: