Deutsche Tageszeitung - Bekannter in Wohnung erstochen: 26-Jähriger in Mönchengladbach soll in Psychiatrie

Bekannter in Wohnung erstochen: 26-Jähriger in Mönchengladbach soll in Psychiatrie


Bekannter in Wohnung erstochen: 26-Jähriger in Mönchengladbach soll in Psychiatrie
Bekannter in Wohnung erstochen: 26-Jähriger in Mönchengladbach soll in Psychiatrie / Foto: © AFP/Archiv

Weil er einen Bekannten in dessen Wohnung mit zahlreichen Messerstichen tötete, kommt ein 26-Jähriger dauerhaft in die Psychiatrie. Das Landgericht Mönchengladbach ordnete am Montag die Unterbringung des Manns im Maßregelvollzug an, wie ein Gerichtssprecher in der nordrhein-westfälischen Stadt sagte. Vom Mordvorwurf sprach das Gericht den Mann frei, weil er wegen einer psychischen Erkrankung nicht schuldfähig sei.

Textgröße ändern:

Laut Anklage hatte sich der 26-Jährige nach einer Wohnungsverweisung wegen häuslicher Gewalt bei seinem Bekannten aufgehalten. Am 4. Februar soll er auf den auf einem Sofa sitzenden Mann 31 Mal eingestochen haben, unter anderem in Kopf und Hals. Das Opfer starb noch am Tatort. Der 26-Jährige wurde zwei Tage später am Stuttgarter Hauptbahnhof festgenommen.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Nach tödlichem Fährunglück vor Nordzypern: Behörden suchen nach 20 Vermissten

Einen Tag nach dem tödlichen Fährunglück vor der Küste Nordzyperns haben Rettungskräfte am Montag weiter nach 20 Vermissten gesucht. Alle acht Todesopfer waren nach Angaben der Behörden türkische Staatsbürger. Unter den Vermissten seien 18 Türken und zwei Menschen aus Nordzypern. Der Kapitän der Fähre wurde in Untersuchungshaft genommen.

Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya auf 955 gestiegen - Rund 4500 Vermisste

Fünf Tage nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Insgesamt wurden nach jüngsten Behördenangaben 955 Todesopfer bestätigt, 939 in Nepal und 16 in der autonomen Region Tibet in China. In Nepal werden zudem noch 3925 Menschen vermisst, in China 546. Dem EU-Satellitendienst Copernicus zufolge wurden bei der Naturkatastrophe mindestens 2500 Gebäude zerstört.

Sturzflut im Grand Canyon: Zahl der Toten auf zwei gestiegen

Nach einer Sturzflut im Grand Canyon im Westen der USA hat sich die Zahl der Todesopfer auf mindestens zwei erhöht. "Zwei Leichen wurden geborgen", erklärte die Nationalparkverwaltung (National Park Service, NPS) am Montag im Onlinedienst X. Zur Identität des zweiten Todesopfers machte der NPS keine Angaben. Am Sonntagabend war ein 46-jähriger Mann tot geborgen worden.

Frau fährt in Leipzig mit Auto auf Schulhof: Siebenjährige leicht verletzt

Eine Frau ist in Leipzig mit einem Auto auf einen Schulhof gefahren und hat ein siebenjähriges Mädchen leicht verletzt. Die Polizei ging nach Angaben vom Montag von einem Unfall aus. Die 65-jährige Fahrerin durchstieß demnach mit ihrem Wagen am Montagmittag aus zunächst ungeklärter Ursache das Hoftor einer Grundschule im Leipziger Westen.

Textgröße ändern: