Deutsche Tageszeitung - Toter und Verletzter in Notunterkunft: Polizei in Osnabrück schließt Verbrechen aus

Toter und Verletzter in Notunterkunft: Polizei in Osnabrück schließt Verbrechen aus


Toter und Verletzter in Notunterkunft: Polizei in Osnabrück schließt Verbrechen aus
Toter und Verletzter in Notunterkunft: Polizei in Osnabrück schließt Verbrechen aus / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Fund eines Toten und eines Schwerverletzten in einer städtischen Notunterkunft in Osnabrück schließen die Ermittler ein Gewaltverbrechen aus. Weitere Auskünfte zu dem Geschehen würden deshalb nicht erteilt, erklärte die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Donnerstag ohne Einzelheiten unter Verweis auf das Obduktionsergebnis.

Textgröße ändern:

Polizei und Rettungskräfte waren den Angaben zufolge am Mittwochnachmittag zu der Unterkunft gerufen worden. Dort fanden sie einen toten 37-Jährigen und einen lebensgefährlich verletzten 57-Jährigen. Der Verletzte wurde in einem Krankenhaus notoperiert, er schwebte am Donnerstag nicht mehr in Lebensgefahr.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Polizei nennt Schusswaffenangriff mit sechs Toten in Stade "Familientragödie"

Bei dem Schusswaffenangriff in einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade mit sechs Toten hat es sich nach Polizeiangaben um eine "erweiterte Familientragödie" gehandelt. Es gehe "nicht in Richtung Femizid oder auch politischer Hintergrund", sagte ein Polizeisprecher in Lüneburg am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Das Motiv für die Gewalttat liege vielmehr "im Umfeld der Jugendhilfeeinrichtung begründet".

Baby aus Klinik entführt: 18-jährige Verdächtige kommt vorläufig in Psychiatrie

Nach der zwischenzeitlichen Entführung eines Neugeborenen aus einem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen soll die 18-jährige Tatverdächtige vorläufig in eine Psychiatrie. Das Amtsgericht Hagen ordnete die einstweilige Unterbringung der Tatverdächtigen in einer psychiatrischen Einrichtung an, wie die Staatsanwaltschaft in Hagen und die Polizei in Iserlohn am Montag mitteilten. Die Staatsanwaltschaft hatte dies zuvor beantragt.

In Thüringen getötete Frau: Tatverdächtiger in Polen festgenommen

Nach einem Tötungsdelikt an einer jungen Frau im thüringischen Greiz ist in Polen ein 35-jähriger Tatverdächtiger festgenommen worden. Er steht in dringendem Verdacht, die 20-Jährige getötet zu haben, wie das Landeskriminalamt (LKA) in Erfurt und die Staatsanwaltschaft Gera am Montag mitteilten.

Fünf Tote nach Schüssen in Jugendhilfeeinrichtung in niedersächsischem Stade

In einer Jugendhilfeeinrichtung im niedersächsischen Stade sind bei einem Schusswaffenangriff am Montag fünf Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden. Einsatzkräfte der Polizei nahmen nach eigenen Angaben kurz nach der Tat zwei Verdächtige fest, darunter den mutmaßlichen Schützen. Die möglichen Hintergründe der Bluttat und die genaueren Geschehensabläufe waren nach ersten Angaben der Polizei allerdings unklar, die Ermittlungen dazu liefen.

Textgröße ändern: