Deutsche Tageszeitung - Unglückliche Kettenreaktion: Zwei Passanten durch Rettungsfahrzeuge verletzt

Unglückliche Kettenreaktion: Zwei Passanten durch Rettungsfahrzeuge verletzt


Unglückliche Kettenreaktion: Zwei Passanten durch Rettungsfahrzeuge verletzt
Unglückliche Kettenreaktion: Zwei Passanten durch Rettungsfahrzeuge verletzt / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Art unglücklicher Kettenreaktion sind am Donnerstag zwei Passanten bei zwei Unfällen in Berlin-Mitte durch Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr verletzt worden. Ein 66-jähriger Radfahrer musste mit multiplen Verletzungen intensivmedizinisch behandelt werden, eine 42-jährige Fußgängerin ambulant wegen einer Fußverletzung, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern:

Zunächst erfasste der Fahrer eines Notarztwagens der Feuerwehr, der mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs war, den Radfahrer. Zeugenaussagen zufolge überquerte der 66-Jährige bei roter Fußgängerampel die Friedrichstraße, wie es hieß. Er wurde durch die Luft geschleudert und erlitt mehrere schwere Verletzungen.

Als zehn Minuten später ein Polizeiwagen zu dem Unfall fahren wollte, betrat kurz vor der Ankunft die Frau die Fahrbahn. Der Streifenwagen überrollte "in Schrittgeschwindigkeit" den Fuß der 42-Jährigen, wie es hieß. Sie musste von weiteren alarmierten Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Dieses konnte sie aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Medienbericht: Weitere Anklage im Fall Wirecard

Im Wirecard-Skandal hat die Staatsanwaltschaft München I einem Medienbericht zufolge eine weitere Anklage erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" am Freitag berichtete, handelt es sich dabei um eine frühere Mitarbeiterin, die von Dezember 2019 bis zur Wirecard-Insolvenz im Juni 2020 im Zuständigkeitsbereich von Vorstand Jan Marsalek arbeitete. Zuvor war sie demnach in der Konzernbuchhaltung beschäftigt.

Viele Opfer nach Einsturz von mehrstöckigem Gebäude in Nairobi befürchtet

Nach dem Einsturz eines im Bau befindlichen mehrstöckigen Gebäudes in Kenias Hauptstadt Nairobi werden mehrere Todesopfer befürchtet. Das Unglück habe sich am Freitag in dem Stadtteil Eastleigh ereignet, teilte das Rote Kreuz im Onlinedienst X mit. Örtliche Medien berichteten von möglichen Opfern unter den Trümmern. Auf Bildern vom Unglücksort war eine große Menschenmenge zu sehen. Örtlichen Medien zufolge kam es nach dem Einsturz zu Plünderungen.

Anklage in Rheinland-Pfalz: Bürgermeister soll Beamtem keine Aufgaben gegeben haben

Weil er einem Beamten über Jahre hinweg trotz voller Bezüge keine Arbeitsaufträge gegeben haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen ehemaligen Verbandsbürgermeister aus Rheinland-Pfalz erhoben. Ihm wird Untreue im besonders schweren Fall vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. In dem Zusammenhang erhob sie eine weitere Anklage gegen einen zwischenzeitlich suspendierten leitenden Beamten der Verbandsgemeinde wegen Untreue.

Bilder von Kindesmissbrauch: Meghan "zutiefst verstört" über Vorwürfe gegen ihren Vater

Meghan Markle, Ehefrau des britischen Prinzen Harry, hat sich erschüttert über Kinderpornografie-Vorwürfe gegen ihren Vater geäußert und zugleich eingeräumt, dass sie seit Jahren von dem Verdacht weiß. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung äußerte sich die 45-jährige frühere US-Schauspielerin "zutiefst verstört" über die Vorwürfe, die britische Medien zuvor öffentlich gemacht hatten. Nachdem sie 2018 von derartigen Anschuldigungen erfahren habe, habe sie einen Kontakt zwischen ihren Kindern und ihrem Vater verhindert.

Textgröße ändern: