Deutsche Tageszeitung - Zoll entdeckt in Hamburger Hafen knapp halbe Tonne Kokain - zwei Festnahmen

Zoll entdeckt in Hamburger Hafen knapp halbe Tonne Kokain - zwei Festnahmen


Zoll entdeckt in Hamburger Hafen knapp halbe Tonne Kokain - zwei Festnahmen
Zoll entdeckt in Hamburger Hafen knapp halbe Tonne Kokain - zwei Festnahmen / Foto: © AFP/Archiv

Im Hamburger Hafen haben Zollbeamte rund eine halbe Tonne Kokain in mehreren Taschen entdeckt. Zwei Männer wurden festgenommen, wie Zollfahndungsamt und Hauptzollamt in der Hansestadt am Dienstag mitteilten. Demnach beobachteten Hafenarbeiter am Samstag ein verdächtig wirkendes Umladen von Sporttaschen in einen Kleintransporter an Bord eines Frachtschiffs. Daraufhin hinderten sie das Auto an der Weiterfahrt und baten den Zoll um Unterstützung.

Textgröße ändern:

Der Fahrer und der Beifahrer des Autos wurden vorläufig festgenommen. Letzterer hatte noch versucht zu flüchten, konnte aber später unter Einsatz eines Spürhundes und eines Hubschraubers auf dem Terminalgelände festgenommen werden. Im Transporter befanden sich 24 Sporttaschen mit 480 Kilogramm Kokain. Noch am selben Tag wurden die Wohnungen der Männer in Hamburg durchsucht. Gegen beide wurde Haftbefehl erlassen.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: