Deutsche Tageszeitung - Tödliche Flucht nach Polen: Untergetauchter Schleuser in Frankfurt am Main gefasst

Tödliche Flucht nach Polen: Untergetauchter Schleuser in Frankfurt am Main gefasst


Tödliche Flucht nach Polen: Untergetauchter Schleuser in Frankfurt am Main gefasst
Tödliche Flucht nach Polen: Untergetauchter Schleuser in Frankfurt am Main gefasst / Foto: © AFP/Archiv

Spezialkräfte der Bundespolizei haben in Frankfurt am Main einen untergetauchten mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der 29-Jährige soll unter anderem für einen tödlichen Vorfall an der polnisch-belarussischen Grenze im Jahr 2021 mitverantwortlich sein, wie die Staatsanwaltschaft in Kiel und die Bundespolizei in Rostock mitteilten. Dabei starb ein syrischer Flüchtling, als ein Schlauchboot auf dem Grenzfluss Bug kenterte. Der Verdächtige wurde mehrere Monate lang gesucht.

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Gegen den syrischen Staatsbürger wird demnach bereits seit 2021 ermittelt, es geht um neun mutmaßliche Schleusungen. Gemeinsam mit weiteren Tätern soll der Mann Flüchtlingen aus Österreich, Belarus und Polen bei der illegalen Einreise geholfen haben. Wegen der tödlichen Zwischenfalls aus 2021 wird gegen ihn unter anderem wegen einer Schleusung mit Todesfolge ermittelt.

Der Mann wohnte in Kiel, tauchte aber unter. Ein Ende 2024 ausgestellter Haftbefehl konnte deshalb nicht vollstreckt werden. Anschließend lief eine internationale Fahndung. Nach mehrmonatigen Ermittlungen gelang es dann Zielfahndern der Bundespolizei, ihn in Frankfurt am Main zu lokalisieren. Nach Behördenangaben wurde er festgenommen und kam in Untersuchungshaft.

(V.Sørensen--DTZ)

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