Deutsche Tageszeitung - Keine Autozüge wegen Weichenstörung: Urlauber sitzen vorübergehend auf Sylt fest

Keine Autozüge wegen Weichenstörung: Urlauber sitzen vorübergehend auf Sylt fest


Keine Autozüge wegen Weichenstörung: Urlauber sitzen vorübergehend auf Sylt fest
Keine Autozüge wegen Weichenstörung: Urlauber sitzen vorübergehend auf Sylt fest / Foto: © AFP/Archiv

Wegen einer Weichenstörung haben Urlauber am Mittwochmorgen vorübergehend auf der Nordseeinsel Sylt festgesessen. Wegen der Störung konnten keine Autozüge von und auf die Insel fahren, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn in Berlin mitteilte. Auch zahlreiche Pendler und Handwerker, die auf dem Festland leben und auf Sylt zu tun hatten, kamen nicht auf die Insel.

Textgröße ändern:

Laut "Bild"-Zeitung trat der technische Defekt gegen 06.00 Uhr morgens an der Weiche Lehnshallig zwischen Niebüll und Klanxbüll auf dem Festland auf. Ab 09.30 Uhr rollte der Zugverkehr der Bahnsprecherin zufolge wieder eingleisig zwischen Niebüll und Westerland auf Sylt.

"Unsere Techniker arbeiten mit Hochdruck vor Ort daran, die Störung vollständig zu beheben", teilte die Sprecherin mit. Die Bahn gehe davon aus, dass ab Donnerstagfrüh die Züge wieder regulär fahren könnten.

Sylt ist für Autofahrer vom deutschen Festland nur mit dem Autozug über den rund elf Kilometer langen Bahndamm zu erreichen. Die einzige Alternative ist eine Fähre, welche die Insel mit Dänemark verbindet.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Tödlicher Unfall auf Autobahn: Gestürzter Motorradfahrer von Lastwagen überrollt

Ein Motorradfahrer ist bei einem tödlichen Unfall auf der Autobahn 2 in Nordrhein-Westfalen von einem Auto gerammt und anschließend von einem Lastwagen überrollt worden. Wie die Polizei in Dortmund am Sonntag mitteilte, starb der 61-Jährige noch an der Unfallstelle. Der Unfall ereignete sich bereits am frühen Samstagmorgen zwischen Hamm und Bönen.

75-Jährige in Reihenhaus in München getötet - 23-Jähriger unter Tatverdacht

Eine 75-Jährige ist in ihrem Reihenhaus in München angriffen und tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen kurz nach der Tat am Samstagabend einen 23-jährigen Verdächtigen in der Nähe des Tatorts fest, wie die Polizei in der bayerischen Hauptstadt am Sonntag mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge standen der Verdächtige und die Tote in keiner Vorbeziehung. Warum sich der 23-Jährige mutmaßlich im Haus der Frau aufhielt, war demnach unklar.

Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai

Zwei Franzosen sind in fast eineinhalb Jahren zu Fuß von ihrem Heimatland nach Shanghai gelaufen. Der 26-jährige Loïc Voisot und der 27-jährige Benjamin Humblot, die im September 2024 in ihrer Heimatstadt Annecy im Südosten Frankreichs aufgebrochen waren, erreichten am Samstag das Stadtzentrum der chinesischen Wirtschaftsmetropole.

Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang

Die für Finanzvergehen zuständige Generalstaatsanwaltschaft hat nach Bekanntwerden der häufigen Kontakte des früheren französischen Kulturministers Jack Lang zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Ermittlungen gegen Lang eröffnet. Ihm werde "schwerwiegender Steuerbetrug" zur Last gelegt, hieß es am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern: