Deutsche Tageszeitung - Keine Autozüge wegen Weichenstörung: Urlauber sitzen vorübergehend auf Sylt fest

Keine Autozüge wegen Weichenstörung: Urlauber sitzen vorübergehend auf Sylt fest


Keine Autozüge wegen Weichenstörung: Urlauber sitzen vorübergehend auf Sylt fest
Keine Autozüge wegen Weichenstörung: Urlauber sitzen vorübergehend auf Sylt fest / Foto: © AFP/Archiv

Wegen einer Weichenstörung haben Urlauber am Mittwochmorgen vorübergehend auf der Nordseeinsel Sylt festgesessen. Wegen der Störung konnten keine Autozüge von und auf die Insel fahren, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn in Berlin mitteilte. Auch zahlreiche Pendler und Handwerker, die auf dem Festland leben und auf Sylt zu tun hatten, kamen nicht auf die Insel.

Textgröße ändern:

Laut "Bild"-Zeitung trat der technische Defekt gegen 06.00 Uhr morgens an der Weiche Lehnshallig zwischen Niebüll und Klanxbüll auf dem Festland auf. Ab 09.30 Uhr rollte der Zugverkehr der Bahnsprecherin zufolge wieder eingleisig zwischen Niebüll und Westerland auf Sylt.

"Unsere Techniker arbeiten mit Hochdruck vor Ort daran, die Störung vollständig zu beheben", teilte die Sprecherin mit. Die Bahn gehe davon aus, dass ab Donnerstagfrüh die Züge wieder regulär fahren könnten.

Sylt ist für Autofahrer vom deutschen Festland nur mit dem Autozug über den rund elf Kilometer langen Bahndamm zu erreichen. Die einzige Alternative ist eine Fähre, welche die Insel mit Dänemark verbindet.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"

In Brüssel wird am Freitag das Urteil gegen den in Frankreich als "Ausbrecherkönig" bekannten Kriminellen Antonio Ferrara erwartet (ab 09.00 Uhr). Ferrara wird in diesem Fall konkret vorgeworfen, zusammen mit mehreren Komplizen einen Raubüberfall auf ein Werttransportunternehmen in Bochum geplant zu haben. Die belgische Staatsanwaltschaft fordert 18 Jahre Haft. Der 53-Jährige ist zusammen mit neun weiteren Verdächtigen angeklagt.

Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei einem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach Angaben chinesischer Staatsmedien mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Sender CCTV vom Freitag wurden weitere 46 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein oder wurden beschädigt. Die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, die Rettungsarbeiten dauerten an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet

Bei dem schweren Erdbeben in der autonomen Region Tibet in China sind nach jüngsten offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden weitere 32 Menschen bei dem Beben der Stärke 7,0 verletzt, mehr als 300 Häuser stürzten ein. Die Rettungsarbeiten dauerten demnach an, das Ausmaß der Schäden werde weiter ausgewertet.

"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich

Mit Demonstrationsverboten und der Einschränkung geplanter Proteste am Samstag will Frankreich Ausschreitungen wie am vergangenen Wochenende verhindern. Oberstes Ziel sei eine "Rückkehr zur Ruhe", sagte Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag. Er kündigte neue Ausgangssperren an; zudem dürften nur von Gewerkschaften organisierte Kundgebungen stattfinden, sagte er. Die Gelbwesten-Bewegung, die zu den Organisatoren der Proteste zählt, kündigte ihren Widerstand an. In Paris bleiben der Louvre und andere Museen am Samstag geschlossen.

Textgröße ändern: