Deutsche Tageszeitung - Vermisste Neunjährige nach Hausbrand in Schleswig-Holstein: Leichnam gefunden

Vermisste Neunjährige nach Hausbrand in Schleswig-Holstein: Leichnam gefunden


Vermisste Neunjährige nach Hausbrand in Schleswig-Holstein: Leichnam gefunden

Bei der Suche nach einem infolge eines Hausbrandes im schleswig-holsteinischen Pinneberg vermissten neunjährigen Mädchen ist ein Leichnam gefunden worden. Zur Identität und zur Todesursache könnten zunächst keine Angaben gemacht werden, teilte die Polizei in Bad Segeberg am Dienstag mit. Die örtliche Feuerwehr hatte zuvor angegeben, es sei davon auszugehen, "dass sich das Kind noch in der Brandruine befindet".

Textgröße ändern:

Das Feuer war nach Polizeiangaben am Montagabend offenbar im oberen Bereich des Zweifamilienhauses ausgebrochen. Die Eltern der Neunjährigen und deren Bruder konnten sich auch mit Hilfe von Nachbarn selbst retten.

Der 42-jährige Vater wurde schwer verletzt. Die 41-jährige Mutter und der 14-jährige Sohn erlitten leichte Verletzungen. Nach dem Ende der Löscharbeiten am Dienstagvormittag konzentrierten sich die weiteren Arbeiten auf die Suche nach der Neunjährigen.

Eine 76-jährige Bewohnerin einer Wohnung im Erdgeschoss hatte sich unverletzt ins Freie retten können. Die Helfer sprachen von einem Großfeuer mit Flammen aus dem ersten Stock und dem Dach, die nur von außen bekämpft werden konnten.

Nach dem Abschluss der Löscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei. Die Suchmaßnahmen hatten sich wegen der Einsturzgefahr des Gebäudes als schwierig gestaltet, wie die Polizei erklärte.

Im Einsatz waren zeitweise mehr als 120 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk und Polizei. Auch ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert. Notfallseelsorger betreuten die Beteiligten.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

75-Jährige in Reihenhaus in München getötet - 23-Jähriger unter Tatverdacht

Eine 75-Jährige ist in ihrem Reihenhaus in München angriffen und tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen kurz nach der Tat am Samstagabend einen 23-jährigen Verdächtigen in der Nähe des Tatorts fest, wie die Polizei in der bayerischen Hauptstadt am Sonntag mitteilte. Ersten Erkenntnissen zufolge standen der Verdächtige und die Tote in keiner Vorbeziehung. Warum sich der 23-Jährige mutmaßlich im Haus der Frau aufhielt, war demnach unklar.

Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai

Zwei Franzosen sind in fast eineinhalb Jahren zu Fuß von ihrem Heimatland nach Shanghai gelaufen. Der 26-jährige Loïc Voisot und der 27-jährige Benjamin Humblot, die im September 2024 in ihrer Heimatstadt Annecy im Südosten Frankreichs aufgebrochen waren, erreichten am Samstag das Stadtzentrum der chinesischen Wirtschaftsmetropole.

Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang

Die für Finanzvergehen zuständige Generalstaatsanwaltschaft hat nach Bekanntwerden der häufigen Kontakte des früheren französischen Kulturministers Jack Lang zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Ermittlungen gegen Lang eröffnet. Ihm werde "schwerwiegender Steuerbetrug" zur Last gelegt, hieß es am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind dutzende Menschen getötet worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen wurden bei dem Anschlag am Freitag mindestens 31 Menschen getötet, mehr als 160 weitere Menschen wurden verletzt. Dutzende Verletzte wurden ins größte Krankenhaus Islamabads eingeliefert, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Zahl der Todesopfer dürfte noch steigen.

Textgröße ändern: