Deutsche Tageszeitung - Frühere Partnerin erstochen: Zehn Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund

Frühere Partnerin erstochen: Zehn Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund


Frühere Partnerin erstochen: Zehn Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund
Frühere Partnerin erstochen: Zehn Jahre Haft für 33-Jährigen in Dortmund / Foto: © AFP/Archiv

Am Landgericht Dortmund ist am Mittwoch ein 33-Jähriger wegen der Tötung seiner früheren Partnerin zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde des Totschlags schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der 33-Jährige hatte seine frühere Partnerin im Januar in Dortmund während eines Streits mit mehreren Messerstichen getötet.

Textgröße ändern:

Hintergrund der Tat waren Trennungsabsichten der Frau. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung plädierten auf eine Verurteilung wegen Totschlags. Die Anklage forderte 13 Jahre, die Verteidigung sieben Jahre Haft. In ihrer Anklage war die Staatsanwaltschaft noch von Mord aus niedrigen Beweggründen ausgegangen.

Ein Mordmerkmal sah das Gericht nach der Beweisaufnahme jedoch nicht. Die zuständige Strafkammer habe nicht feststellen können, dass der Angeklagte aus Rache oder übersteigertem Besitzdenken gehandelt habe. Stattdessen sei er bei der Tat von Verzweiflung und Ausweglosigkeit geleitet worden. Dies führte zu dem Urteil wegen Totschlags statt wegen Mordes. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Suche nach Erdbeben-Überlebenden in Venezuela: Vater und Sohn gerettet

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela suchen Rettungsmannschaften in einem Wettlauf mit der Zeit in den Trümmern eingestürzter Gebäude weiter nach Überlebenden. Der Präsident der venezolanischen Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, bezifferte die Zahl der Toten am Sonntag auf 1450, tausende Menschen wurden verletzt. Doch es gab auch Lichtblicke: Ein Vater und sein Sohn wurden am Sonntag in Caraballeda lebend aus den Trümmern geborgen.

Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Tandemsprung absolvieren

Sie wollten nur einen Tandem-Fallschirmsprung absolvieren: Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im Osten Frankreichs sind alle zehn Passagiere sowie der Pilot ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben des örtlichen Präfekten am Sonntag in der Nähe von Nancy. Nach Angaben der französischen Flugsicherheitsbehörde BEA handelt sich um eines der folgenschwersten Unglücke mit einem Kleinflugzeug in Frankreich. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Baby aus Krankenhaus in NRW entführt: Polizei nimmt 18-Jährige fest

Nach der zwischenzeitlichen Entführung eines Neugeborenen aus einem Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei eine 18-jährige Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft Hagen und die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Sonntagabend mitteilten, wurde die Lüdenscheiderin am Nachmittag nach einer Reihe von Hinweisen gefasst. Das sieben Tage alte Baby war am Samstag nach knapp einer Stunde in einem Parkhaus entdeckt und in die Klinik in Lüdenscheid zurückgebracht worden.

Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Fallschirmsprung absolvieren

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges mit Teilnehmern eines Fallschirmspringkurses an Bord sind im Osten Frankreichs alle elf Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben des örtlichen Präfekten am Sonntag in der Nähe von Nancy - zehn Passagiere und der Pilot starben dabei. Es handelt sich um eines der folgenschwersten Unglücke mit einem Kleinflugzeug in Frankreich.

Textgröße ändern: