Deutsche Tageszeitung - Prozess um Amokfahrt mit zwei Toten in Mannheim beginnt am 31. Oktober

Prozess um Amokfahrt mit zwei Toten in Mannheim beginnt am 31. Oktober


Prozess um Amokfahrt mit zwei Toten in Mannheim beginnt am 31. Oktober
Prozess um Amokfahrt mit zwei Toten in Mannheim beginnt am 31. Oktober / Foto: © AFP/Archiv

Der Prozess um die Amokfahrt eines Manns am Rosenmontag in Mannheim beginnt am 31. Oktober. Wie das Landgericht in der baden-württembergischen Stadt am Donnerstag mitteilte, wurde die Mordanklage der Staatsanwaltschaft gegen einen 40 Jahre alten Mann unverändert zur Hauptverhandlung zugelassen. Dem Angeklagten werden zweifacher Mord und mehrfacher versuchter Mord vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Das Gericht setzte Verhandlungstage bis zum 19. Dezember an. Die Staatsanwaltschaft sieht in ihrer Anklage kein politisches Motiv. Der 40-Jährige soll demnach vielmehr seit Jahren an einer psychischen Erkrankung leiden und zur Tatzeit womöglich vermindert schuldfähig gewesen sein.

Er fuhr am 3. März mit dem Auto in die Mannheimer Fußgängerzone. Zunächst soll er mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Stundenkilometern zwei Menschen angefahren haben, die Verletzungen erlitten. Nach mehreren hundert Metern soll er mit mindestens Tempo 80 einen Fußgänger angefahren haben, der an der Unfallstelle starb.

Anschließend soll er mit ähnlich hoher Geschwindigkeit in eine Menschengruppe gefahren sein und eine Frau dabei so schwer verletzt haben, dass sie ebenfalls starb. Dann soll er nochmals in eine Menschengruppe gefahren sein und drei weitere Menschen verletzt haben, bevor ein Taxifahrer schließlich die Amokfahrt beendete.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai

Zwei Franzosen sind in fast eineinhalb Jahren zu Fuß von ihrem Heimatland nach Shanghai gelaufen. Der 26-jährige Loïc Voisot und der 27-jährige Benjamin Humblot, die im September 2024 in ihrer Heimatstadt Annecy im Südosten Frankreichs aufgebrochen waren, erreichten am Samstag das Stadtzentrum der chinesischen Wirtschaftsmetropole.

Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang

Die für Finanzvergehen zuständige Generalstaatsanwaltschaft hat nach Bekanntwerden der häufigen Kontakte des früheren französischen Kulturministers Jack Lang zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Ermittlungen gegen Lang eröffnet. Ihm werde "schwerwiegender Steuerbetrug" zur Last gelegt, hieß es am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind dutzende Menschen getötet worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen wurden bei dem Anschlag am Freitag mindestens 31 Menschen getötet, mehr als 160 weitere Menschen wurden verletzt. Dutzende Verletzte wurden ins größte Krankenhaus Islamabads eingeliefert, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Zahl der Todesopfer dürfte noch steigen.

Abgetrennte Hände auf A45: Lebensgefährte von getöteter Frau in Untersuchungshaft

Im Fall der auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen gefundenen abgetrennten Hände einer getöteten 32-Jährigen ist der verdächtige Lebensgefährte in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen den 41-Jährigen besteht der dringende Verdacht des Totschlags, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn am Freitag mitteilten. Zuvor war der Mann aus Äthiopien ausgeliefert worden.

Textgröße ändern: