Deutsche Tageszeitung - Bayern: Mutter und Baby sterben bei Unfall auf A3

Bayern: Mutter und Baby sterben bei Unfall auf A3


Bayern: Mutter und Baby sterben bei Unfall auf A3
Bayern: Mutter und Baby sterben bei Unfall auf A3 / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 in Bayern sind eine 32-Jährige und ihr Baby ums Leben gekommen. Der 30-jährige Vater wurde schwer verletzt, ein weiteres, dreijähriges Kind blieb unverletzt, wie die Autobahnpolizei in Parsberg mitteilte.

Textgröße ändern:

Das mit der vierköpfigen Familie besetzte Auto kam am Samstagnachmittag auf der A3 in Richtung Regensburg vor der Anschlussstelle Parsberg aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb im Grünstreifen auf dem Dach liegen. Für die 32-jährige Mutter und den Säugling, die sich auf dem Rücksitz befanden, kam jede Hilfe zu spät. Sie starben noch an der Unfallstelle.

Der 30-jährige Vater, der das Auto steuerte, erlitt schwere Verletzungen. Ein weiteres, dreijähriges Kind auf dem Beifahrersitz blieb nach Angaben eines Polizeisprechers vom Sonntag unverletzt. Die Autobahn Richtung Regensburg wurde vorübergehend komplett gesperrt. Zur Klärung der Unfallursache ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.

Unmittelbar nach dem schweren Unfall kam es am Stauende zu einem weiteren Auffahrunfall, bei dem ein Mann verletzt wurde. Er kam in eine Klinik.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

"Rufschädigung": Stiftung verklagt britischen Prinzen Harry

Die einst von Prinz Harry mitgegründete Stiftung Sentebale für HIV-Infizierte in Afrika verklagt den jüngeren Sohn des britischen Königs wegen "Rufschädigung". Die Organisation Sentebale erklärte am Freitag, sie fordere unter anderem eine Entschädigung, nachdem eine "koordinierte Medienkampagne" im März 2025 "ihre Tätigkeit behindert und ihren Ruf geschädigt" habe. Als "Architekten" der Kampagne werden Prinz Harry und der britische Politikberater Mark Dyer genannt, der früher Treuhänder von Sentebale war.

Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Papst Leo XIV. haben vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. "Angesichts der Brüche in der Welt ist der Einsatz für Frieden Pflicht und Anspruch", erklärte Macron am Freitag nach seiner ersten Privataudienz bei dem aus den USA stammenden Leo XIV. Der Papst verurteilte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten.

Epstein-Skandal: Weiter Rätselraten über Melania Trumps Auftritt

Nach den überraschenden Äußerungen von Melania Trump zum Epstein-Skandal herrscht Rätselraten über ihre Motive. US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag (Ortszeit) einer Reporterin des Senders MS NOW, er habe nichts von dem Auftritt seiner Ehefrau im Weißen Haus gewusst. Medien veröffentlichten derweil eine Email aus den Epstein-Akten, die Melania Trump zugeschrieben wird.

Pentagon und Vatikan weisen Bericht über "bittere Standpauke" für Papst-Gesandten zurück

Das Pentagon und der Vatikan haben einen US-Medienbericht zurückgewiesen, wonach der Gesandte des Heiligen Stuhls wegen kritischer Äußerungen von Papst Leo XIV. über die Anwendung militärischer Gewalt zu einer "bitteren Standpauke" einbestellt worden sei. Der Bericht des US-Nachrichtenportals The Free Press sei "stark übertrieben und verzerrt", erklärte das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Das Treffen im Januar sei vielmehr "respektvoll und vernünftig" gewesen. Vatikan-Sprecher Matteo Bruni teilte in einer Erklärung mit, der Bericht "entspreche in keiner Weise der Wahrheit."

Textgröße ändern: