Deutsche Tageszeitung - Mecklenburg-Vorpommern: Polizei sucht weiter nach vermisstem Achtjährigen

Mecklenburg-Vorpommern: Polizei sucht weiter nach vermisstem Achtjährigen


Mecklenburg-Vorpommern: Polizei sucht weiter nach vermisstem Achtjährigen
Mecklenburg-Vorpommern: Polizei sucht weiter nach vermisstem Achtjährigen / Foto: © AFP/Archiv

In Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei am Sonntag die Suche nach einem seit Freitag vermissten achtjährigen Jungen aus Güstrow fortgesetzt. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich dabei auf dessen "Wohnumfeld" und befragten Anwohner der umliegenden Straßenzüge, teilte die Polizei in Rostock mit. Auch Videoaufzeichungen aus dem öffentlichen Nahverkehr würden ausgewertet.

Textgröße ändern:

Der Junge verließ am Freitagnachmittag abgesprochen sein Zuhause, kam aber nicht wie verabredet zurück. Seit Freitagabend wird intensiv nach ihm gesucht. Am Samstag durchsuchten Polizeikräfte und Spürhunde unter anderem ein Waldstück, die Schule des Achtjährigen und ein Grundstück seiner Familie. Auch ein Polizeihubschrauber war beteiligt. Hinweise auf ein Straftat lagen nach Angaben der Beamten vom Samstag nicht vor.

Laut einem Bericht des NDR vom Samstag verfolgten eingesetzte Suchhunde die Spur des Kindes bis zum Busbahnhof von Güstrow. Es gab demnach Vermutungen, der Achtjährige könne mit einem Bus gefahren sein, um seinen Vater zu besuchen, der in Zehna südlich von Güstrow wohnt. Auch dort habe ein Polizeihund bei der Spurensuche angeschlagen, die Spur habe sich jedoch zunächst verloren, wie es in dem Bericht weiter hieß

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Zwei Franzosen laufen in eineinhalb Jahren zu Fuß nach Shanghai

Zwei Franzosen sind in fast eineinhalb Jahren zu Fuß von ihrem Heimatland nach Shanghai gelaufen. Der 26-jährige Loïc Voisot und der 27-jährige Benjamin Humblot, die im September 2024 in ihrer Heimatstadt Annecy im Südosten Frankreichs aufgebrochen waren, erreichten am Samstag das Stadtzentrum der chinesischen Wirtschaftsmetropole.

Epstein-Kontakte: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen französischen Ex-Minister Lang

Die für Finanzvergehen zuständige Generalstaatsanwaltschaft hat nach Bekanntwerden der häufigen Kontakte des früheren französischen Kulturministers Jack Lang zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Ermittlungen gegen Lang eröffnet. Ihm werde "schwerwiegender Steuerbetrug" zur Last gelegt, hieß es am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Mehr als 30 Tote und über 160 Verletzte bei Anschlag auf Moschee in Islamabad

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sind dutzende Menschen getötet worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen wurden bei dem Anschlag am Freitag mindestens 31 Menschen getötet, mehr als 160 weitere Menschen wurden verletzt. Dutzende Verletzte wurden ins größte Krankenhaus Islamabads eingeliefert, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Zahl der Todesopfer dürfte noch steigen.

Abgetrennte Hände auf A45: Lebensgefährte von getöteter Frau in Untersuchungshaft

Im Fall der auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen gefundenen abgetrennten Hände einer getöteten 32-Jährigen ist der verdächtige Lebensgefährte in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen den 41-Jährigen besteht der dringende Verdacht des Totschlags, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn am Freitag mitteilten. Zuvor war der Mann aus Äthiopien ausgeliefert worden.

Textgröße ändern: