Deutsche Tageszeitung - Schüsse in Hannover: Ein Toter und drei Verletzte

Schüsse in Hannover: Ein Toter und drei Verletzte


Schüsse in Hannover: Ein Toter und drei Verletzte
Schüsse in Hannover: Ein Toter und drei Verletzte / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Auseinandersetzung in Hannover sind am Mittwochabend ein 27-Jähriger getötet und drei Männer verletzt worden. Bei den Verletzten handelt es sich um einen 19-Jährigen und zwei ebenfalls 27-Jährige, wie die Polizei am Donnerstag in der niedersächsischen Landeshauptstadt mitteilte.

Textgröße ändern:

Nach ersten Erkenntnissen fielen die Schüsse am frühen Mittwochabend bei einem Streit zwischen mehreren Beteiligten. Einsatzkräfte fanden anschließend in der Nähe den getöteten 27-jährigen Mann. Im Verlauf des Einsatzes wurden die drei Verletzten entdeckt.

Die Verletzten wurden am Donnerstag unter polizeilicher Bewachung medizinisch behandelt, wie es von den Ermittlern hieß. Die Polizei ging davon aus, dass die drei an der Auseinandersetzung beteiligt waren. Sie gelten daher als tatverdächtig. Ob einer von ihnen die tödlichen Schüsse abgab, war Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei war am Mittwochabend mit einem Großaufgebot im Einsatz, sperrte den Tatort weiträumig ab und leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein. Dabei kamen auch Spürhunde und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Gericht: Internetanbieter muss Pornoseiten vorerst nicht in Deutschland sperren

Ein großer Internetanbieter muss zwei Pornografieplattformen eines Anbieters aus Zypern laut einer Gerichtsentscheidung vorerst nicht für Nutzer in Deutschland sperren. Die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien dürfe dem Internetanbieter die Sperrung der Plattformen vorläufig nicht auferlegen, teilte das Oberverwaltungsgericht in Münster am Freitag mit. Damit bestätigte das Gericht vorläufig mit zwei Eilbeschlüssen eine vorangegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf.

UNO: Geplanter Livestream von Hinrichtung in den USA ist Form von "Folter"

Die Vereinten Nationen haben den angekündigten Livestream der Hinrichtung eines verurteilten Attentäters als eine Form von "Folter" verurteilt. "Die Live-Übertragung einer Hinrichtung ist gleichbedeutend mit einer öffentlichen Hinrichtung und würde gegen das absolute Folterverbot verstoßen", erklärte das Büro des UN-Beauftragten für Menschenrechte, Volker Türk, am Freitag in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP.

Nach Kunstskandal: BGH prüft Herausgabe von gefälschtem Bild an Fälscher

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Freitag (09.00 Uhr) über einen der großen Kunstskandale der vergangenen Jahre. Der Fälscher selbst will ein Bild zurück, das er einst als angebliches Original verkaufte. Ein Auktionshaus versteigerte es 2006 für fast 2,9 Millionen Euro als "Rotes Bild mit Pferden" des Malers Heinrich Campendonk von 1914. (Az. V ZR 242/24)

USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen

Die USA wollen die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live übertragen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Videointerview, Hasan bekomme "ein Erschießungskommando mit Soldaten (...), und wir werden dafür sorgen, dass die Leute zusehen können, dass es öffentlich ist". Ein Pentagon-Mitarbeiter sagte auf Anfrage, die Hinrichtung am 3. Dezember solle "live übertragen" werden.

Textgröße ändern: