Deutsche Tageszeitung - Tödlicher Unfall in Hessen: Mann rettet sich aus Autowrack und wird überfahren

Tödlicher Unfall in Hessen: Mann rettet sich aus Autowrack und wird überfahren


Tödlicher Unfall in Hessen: Mann rettet sich aus Autowrack und wird überfahren
Tödlicher Unfall in Hessen: Mann rettet sich aus Autowrack und wird überfahren / Foto: © AFP/Archiv

Ein Mann konnte sich nach einem Unfall auf einer Autobahn in Hessen aus seinem Auto retten, wurde aber dann von einem anderen Fahrzeug überfahren und starb. Der 49-Jährige kam auf der Autobahn A5 zunächst ins Schleudern und prallte mit seinem Wagen mehrfach gegen die Schutzplanke und gegen eine Betonleitwand, wie die Polizei in Gießen am späten Sonntag mitteilte.

Textgröße ändern:

Das Auto kam nach dem Unfall zwischen Friedberg und dem Kreuz Bad Homburg in der Nacht zu Sonntag stark beschädigt auf der Fahrbahn zum Stehen. Der 49-Jährige konnte zunächst aussteigen. Kurz darauf überfuhr aber ein 31-Jähriger einen abgerissenen Reifen des Unfallwagens und geriet ins Schleudern.

Dabei überfuhr er den 49-Jährigen, der in diesem Moment nochmals zu seinem Auto zurücklief. Dieser wurde dabei schwer verletzt und starb später im Krankenhaus. Zur Klärung des Unfallherganges wurde ein Gutachter eingeschaltet. Die Autobahn war während der Unfallaufnahme zeitweise gesperrt.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

UNO: Geplanter Livestream von Hinrichtung in den USA ist Form von "Folter"

Die Vereinten Nationen haben den angekündigten Livestream der Hinrichtung eines verurteilten Attentäters als eine Form von "Folter" verurteilt. "Die Live-Übertragung einer Hinrichtung ist gleichbedeutend mit einer öffentlichen Hinrichtung und würde gegen das absolute Folterverbot verstoßen", erklärte das Büro des UN-Beauftragten für Menschenrechte, Volker Türk, am Freitag in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP.

Nach Kunstskandal: BGH prüft Herausgabe von gefälschtem Bild an Fälscher

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Freitag (09.00 Uhr) über einen der großen Kunstskandale der vergangenen Jahre. Der Fälscher selbst will ein Bild zurück, das er einst als angebliches Original verkaufte. Ein Auktionshaus versteigerte es 2006 für fast 2,9 Millionen Euro als "Rotes Bild mit Pferden" des Malers Heinrich Campendonk von 1914. (Az. V ZR 242/24)

USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen

Die USA wollen die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live übertragen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Videointerview, Hasan bekomme "ein Erschießungskommando mit Soldaten (...), und wir werden dafür sorgen, dass die Leute zusehen können, dass es öffentlich ist". Ein Pentagon-Mitarbeiter sagte auf Anfrage, die Hinrichtung am 3. Dezember solle "live übertragen" werden.

Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen

Bei einer behördlichen Waffenkontrolle hat ein Mann am Donnerstag in einem Wohnhaus im bayerischen Berngau in der Oberpfalz einen Mensch erschossen. Das männliche Opfer sei vor dem Haus geborgen worden, in dem sich der Verdächtige weiter verschanze, teilte die Polizei in Regensburg mit. Ein weiterer Mensch wurde nach früheren Polizeiangaben schwer verletzt.

Textgröße ändern: