Deutsche Tageszeitung - Ermittler entdecken bei Kontrolle in Bayern 31 Schildkröten in Fahrzeug

Ermittler entdecken bei Kontrolle in Bayern 31 Schildkröten in Fahrzeug


Ermittler entdecken bei Kontrolle in Bayern 31 Schildkröten in Fahrzeug
Ermittler entdecken bei Kontrolle in Bayern 31 Schildkröten in Fahrzeug / Foto: © AFP/Archiv

Ermittler haben in einem Fahrzeug in Bayern 31 Schildkröten entdeckt. Die Tiere wurden einem Zoo in Füssen übergeben, wie die Bundespolizeidirektion München am Montag mitteilte. Demnach kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Sonntagmorgen am Grenztunnel Füssen ein Fahrzeug aus Belgien.

Textgröße ändern:

Bei der Befragung gab der Fahrer an, die Schildkröten für einen Freund von Tschechien nach Belgien in einen angeblichen Zoo transportieren zu wollen. Weil den Beamten die geplante Strecke ungewöhnlich vorkam, überprüften sie die Einfuhrdokumente der Tiere.

Die 26 Land- und fünf Albinoschildkröten wurden in Schuhkartons mit italienischer Aufschrift transportiert. Für sie gab es mehr tschechische Dokumente als erforderlich. Der Inhaber des Reptilienzoos Füssen stellte als Sachverständiger fest, dass die Tiere nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnet waren und unprofessionell transportiert wurden.

Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr und eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Zudem soll der Fahrer ohne Führerschein gefahren sein. Die Schildkröten wurden bis auf Weiteres dem Reptilienzoo übergeben.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Nach Kunstskandal: BGH prüft Herausgabe von gefälschtem Bild an Fälscher

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Freitag (09.00 Uhr) über einen der großen Kunstskandale der vergangenen Jahre. Der Fälscher selbst will ein Bild zurück, das er einst als angebliches Original verkaufte. Ein Auktionshaus versteigerte es 2006 für fast 2,9 Millionen Euro als "Rotes Bild mit Pferden" des Malers Heinrich Campendonk von 1914. (Az. V ZR 242/24)

USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen

Die USA wollen die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live übertragen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Videointerview, Hasan bekomme "ein Erschießungskommando mit Soldaten (...), und wir werden dafür sorgen, dass die Leute zusehen können, dass es öffentlich ist". Ein Pentagon-Mitarbeiter sagte auf Anfrage, die Hinrichtung am 3. Dezember solle "live übertragen" werden.

Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen

Bei einer behördlichen Waffenkontrolle hat ein Mann am Donnerstag in einem Wohnhaus im bayerischen Berngau in der Oberpfalz einen Mensch erschossen. Das männliche Opfer sei vor dem Haus geborgen worden, in dem sich der Verdächtige weiter verschanze, teilte die Polizei in Regensburg mit. Ein weiterer Mensch wurde nach früheren Polizeiangaben schwer verletzt.

Bayern: Zwei Schwerverletzte durch Schüsse in Oberpfalz - Täter lokalisiert

Im bayerischen Berngau in der Oberpfalz sind am Donnerstag zwei Menschen durch Schüsse schwer verletzt worden. Nach einer dreistündigen unklaren Lage konnte der mutmaßliche Täter in einem Wohnhaus lokalisiert werden, wie die Polizei in Regensburg mitteilte. Das Wohnhaus wurde demnach von Polizisten umstellt.

Textgröße ändern: