Deutsche Tageszeitung - Nach Brand und Sachschäden an Berliner Kliniken: Staatsschutz ermittelt

Nach Brand und Sachschäden an Berliner Kliniken: Staatsschutz ermittelt


Nach Brand und Sachschäden an Berliner Kliniken: Staatsschutz ermittelt
Nach Brand und Sachschäden an Berliner Kliniken: Staatsschutz ermittelt / Foto: © AFP/Archiv

Wegen eines mutmaßlichen Brandangriffs und Sachbeschädigungen an Berliner Kliniken hat der polizeiliche Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Es besteht der Verdacht des Verwendens von illegaler Pyrotechnik, wie die Polizei in der Bundeshauptstadt am Dienstag mitteilte. Am frühen Morgen seien an einem Krankenhaus in Neukölln Sachschäden verursacht worden. An einem Krankenhausgebäude im Bezirk Mitte wurde zudem ein Brand festgestellt.

Textgröße ändern:

Menschen wurden demnach nicht verletzt. Patienten oder Beschäftigte seien nicht gefährdet. Der Krankenhausbetrieb laufe uneingeschränkt weiter. Die Ermittlungen des Staatsschutzes sollten mögliche Tatverdächtige und Hintergründe klären, hieß es. Zudem ermitteln Experten für Sprengstoffdelikte des Landeskriminalamts.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Streik im Westjordanland: Palästinenser protestieren gegen Israels Todesstrafe-Gesetz

Im Westjordanland haben am Mittwoch zahlreiche Menschen gegen die vom israelischen Parlament beschlossene Einführung der Todesstrafe für wegen Terrorismusvorwürfen verurteilte Palästinenser protestiert. Viele Geschäfte und öffentliche Einrichtungen in dem Palästinensergebiet blieben am Mittwoch geschlossen, wie AFP-Reporter berichteten. Die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte am Dienstag zu einem Generalstreik im Westjordanland aufgerufen.

Tödliche Schüsse auf Polizisten in Saarland: Junger Täter soll in Psychiatrie

Im Prozess um die tödlichen Schüsse auf einen Polizisten im saarländischen Völklingen hat das Landgericht Saarbrücken den Mordvorwurf gegen den Angeklagten fallengelassen. Der zur Tatzeit 18-Jährige sei wegen einer paranoiden Schizophrenie bei den Schüssen schuldunfähig gewesen, urteilte das Gericht am Mittwoch. Der Mann soll nun unbefristet in der Psychiatrie untergebracht werden. Die Deutsche Polizeigewerkschaft sprach angesichts des Urteils von einem "Schlag ins Gesicht" für alle Polizisten.

Wegen Aufrufen zu Anschlägen auf Politiker: Anklage gegen Reichsbürger erhoben

Wegen der Veröffentlichung von Todeslisten mit Namen von Politikern hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Reichsbürger erhoben. Der Beschuldigte habe mindestens seit Mai vergangenen Jahres im Darknet zu Anschlägen auf Menschen des öffentlichen Lebens, Politiker und Amtsträger aufgerufen, erklärte der Generalbundesanwalt am Mittwoch in Karlsruhe.

Mehr als drei Jahre Haft wegen Missbrauchs für Priester: Tat auf Oktoberfest

Das Landgericht München I hat in einem Missbrauchsprozess den katholischen Pater Piotr. M. am Mittwoch zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Er soll nach einem Oktoberfestbesuch zwei volltrunkene Jugendliche aus seiner Gemeinde zu vergewaltigen versucht haben, teilte ein Gerichtssprecher mit. Das Gericht verurteilte den Geistlichen wegen versuchten schweren sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen und dem Besitz jugendpornografischer Inhalte.

Textgröße ändern: