Deutsche Tageszeitung - BKA hat keine Hinweise auf Gefährdung von Weihnachtsmärkten in Deutschland

BKA hat keine Hinweise auf Gefährdung von Weihnachtsmärkten in Deutschland


BKA hat keine Hinweise auf Gefährdung von Weihnachtsmärkten in Deutschland
BKA hat keine Hinweise auf Gefährdung von Weihnachtsmärkten in Deutschland / Foto: © AFP/Archiv

Kurz vor dem Beginn der Hochphase der Weihnachtsmärkte in Deutschland hat das Bundeskriminalamt (BKA) keine konkreten Hinweise auf eine Gefährdung der Veranstaltungen. "Dem Bundeskriminalamt liegen derzeit keine Erkenntnisse oder Hinweise vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung für Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Advents- und Weihnachtszeit, insbesondere für Weihnachtsmärkte, ableiten lässt", sagte ein BKA-Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern:

Aufgrund des zu erwartenden hohen Besucheraufkommens, der meist zentralen Lage und offener Zugangsmöglichkeiten stünden die öffentlichen Veranstaltungen in der Advents- und Weihnachtszeit im Fokus der zuständigen Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern, sagte der BKA-Sprecher. Diese würden die Lage regelmäßig und fortlaufend beobachten und bewerten sowie lageangepasst Maßnahmen ergreifen.

Im vergangenen Jahr hatte ein Attentäter mit einem Auto auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt sechs Menschen getötet und mehr als 300 verletzt. In den ersten Städten und Gemeinden sind bereits Weihnachtsmärkte geöffnet, im Advent gibt es bundesweit voraussichtlich wieder um die 7000 Weihnachtsmärkte in Deutschland.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen

Die USA wollen die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live übertragen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Videointerview, Hasan bekomme "ein Erschießungskommando mit Soldaten (...), und wir werden dafür sorgen, dass die Leute zusehen können, dass es öffentlich ist". Ein Pentagon-Mitarbeiter sagte auf Anfrage, die Hinrichtung am 3. Dezember solle "live übertragen" werden.

Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen

Bei einer behördlichen Waffenkontrolle hat ein Mann am Donnerstag in einem Wohnhaus im bayerischen Berngau in der Oberpfalz einen Mensch erschossen. Das männliche Opfer sei vor dem Haus geborgen worden, in dem sich der Verdächtige weiter verschanze, teilte die Polizei in Regensburg mit. Ein weiterer Mensch wurde nach früheren Polizeiangaben schwer verletzt.

Bayern: Zwei Schwerverletzte durch Schüsse in Oberpfalz - Täter lokalisiert

Im bayerischen Berngau in der Oberpfalz sind am Donnerstag zwei Menschen durch Schüsse schwer verletzt worden. Nach einer dreistündigen unklaren Lage konnte der mutmaßliche Täter in einem Wohnhaus lokalisiert werden, wie die Polizei in Regensburg mitteilte. Das Wohnhaus wurde demnach von Polizisten umstellt.

Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike kann wieder gehen

Die US-Todeskandidatin Christa Pike kann gut eine Woche nach ihrer fehlgeschlagenen Hinrichtung wieder gehen. Sie sei auf den Beinen und laufe in ihrem Krankenhauszimmer herum, sagte ihr Anwalt Stephen Ferrell am Donnerstag der BBC unter Berufung auf Kollegen, die mit Pike Kontakt hatten. Sie sei aber noch "etwas benommen" und vergesse gelegentlich, wohin sie eigentlich wolle.

Textgröße ändern: