Deutsche Tageszeitung - Halloween als Dauerzustand: Jugendliche terrorisieren Senioren mit Eierwürfen

Halloween als Dauerzustand: Jugendliche terrorisieren Senioren mit Eierwürfen


Halloween als Dauerzustand: Jugendliche terrorisieren Senioren mit Eierwürfen
Halloween als Dauerzustand: Jugendliche terrorisieren Senioren mit Eierwürfen / Foto: © AFP/Archiv

Im nordrhein-westfälischen Emmerich am Rhein feiern noch nicht identifizierte Jugendliche offenbar seit fast drei Wochen ununterbrochen Halloween. Seit dem als Gruselfest für Kinder bekannten Halloweentag ziehen sie durch die Innenstadt umher und werfen regelmäßig, zum Teil beinahe täglich, Eier gegen Fenster und Türen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Betroffen seien zwei Häuser am Neumarkt und an der Rheinpromenade.

Textgröße ändern:

Obwohl durch die Würfe im klassischen Sinn bisher nichts beschädigt wurde, bat die Polizei die Jugendlichen inständigst, damit aufzuhören. Auch Eltern wurden gebeten zu prüfen, ob bei ihnen Zuhause ein unerklärlicher Eierschwund herrsche, und daraus dann die entsprechenden Rückschlüsse zu ziehen.

Bei den von den Eierwürfen betroffenen Hausbewohnern handelt es sich laut Polizei um ältere Menschen zwischen 67 und 82 Jahren, die nicht mehr in der Lage seien, die Verschmutzungen selbst zu beseitigen. Damit die Hausfassaden nicht beschädigt würden, müsse das Beseitigen aber zeitnah erledigt werden.

Die Bewohner lassen die Eier demnach derzeit von Firmen kostenpflichtig entfernen lassen. Die Polizei in Emmerich sucht Zeugenhinweise auf eine Gruppe von drei bis vier Jungen im Alter von etwa 14 oder 15 Jahren, die abends in der Innenstadt unterwegs sind. Teilweise seien sie mit E-Scootern unterwegs gewesen, hieß es.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

USA wollen Hinrichtung von Attentäter durch Erschießungskommando live übertragen

Die USA wollen die Hinrichtung des zum Tode verurteilten Amokläufers Nidal Hasan live übertragen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Videointerview, Hasan bekomme "ein Erschießungskommando mit Soldaten (...), und wir werden dafür sorgen, dass die Leute zusehen können, dass es öffentlich ist". Ein Pentagon-Mitarbeiter sagte auf Anfrage, die Hinrichtung am 3. Dezember solle "live übertragen" werden.

Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen

Bei einer behördlichen Waffenkontrolle hat ein Mann am Donnerstag in einem Wohnhaus im bayerischen Berngau in der Oberpfalz einen Mensch erschossen. Das männliche Opfer sei vor dem Haus geborgen worden, in dem sich der Verdächtige weiter verschanze, teilte die Polizei in Regensburg mit. Ein weiterer Mensch wurde nach früheren Polizeiangaben schwer verletzt.

Bayern: Zwei Schwerverletzte durch Schüsse in Oberpfalz - Täter lokalisiert

Im bayerischen Berngau in der Oberpfalz sind am Donnerstag zwei Menschen durch Schüsse schwer verletzt worden. Nach einer dreistündigen unklaren Lage konnte der mutmaßliche Täter in einem Wohnhaus lokalisiert werden, wie die Polizei in Regensburg mitteilte. Das Wohnhaus wurde demnach von Polizisten umstellt.

Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike kann wieder gehen

Die US-Todeskandidatin Christa Pike kann gut eine Woche nach ihrer fehlgeschlagenen Hinrichtung wieder gehen. Sie sei auf den Beinen und laufe in ihrem Krankenhauszimmer herum, sagte ihr Anwalt Stephen Ferrell am Donnerstag der BBC unter Berufung auf Kollegen, die mit Pike Kontakt hatten. Sie sei aber noch "etwas benommen" und vergesse gelegentlich, wohin sie eigentlich wolle.

Textgröße ändern: