Deutsche Tageszeitung - Bundesregierung und BKA stellen Lagebild zu häuslicher Gewalt vor

Bundesregierung und BKA stellen Lagebild zu häuslicher Gewalt vor


Bundesregierung und BKA stellen Lagebild zu häuslicher Gewalt vor
Bundesregierung und BKA stellen Lagebild zu häuslicher Gewalt vor / Foto: © AFP/Archiv

Die Bundesregierung und das Bundeskriminalamt (BKA) stellen am Freitag (10.00 Uhr) Lagebilder zu häuslicher Gewalt und geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen vor. An der Pressekonferenz nehmen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), Familienministerin Karin Prien (CDU) und BKA-Chef Holger Münch teil. Am Dienstag kommender Woche, dem 25. November, ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, der sogenannte Orange Day.

Textgröße ändern:

Das jährlich vorgestellte Lagebild soll einen Gesamtüberblick zu frauenfeindlichen Straftaten bieten. Der Bericht, der am Freitag vorgestellt wird, bildet das Jahr 2024 ab. Beim letzten Lagebild war ein deutlicher Anstieg der Zahl frauenfeindlicher Straftaten im Jahr 2023 von 56,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gemeldet worden. Die Anzahl der Gewaltdelikte hatte sich gegenüber 2022 knapp verdoppelt.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Bayern: Mann bei behördlicher Waffenkontrolle in Wohnhaus erschossen

Bei einer behördlichen Waffenkontrolle hat ein Mann am Donnerstag in einem Wohnhaus im bayerischen Berngau in der Oberpfalz einen Mensch erschossen. Das männliche Opfer sei vor dem Haus geborgen worden, in dem sich der Verdächtige weiter verschanze, teilte die Polizei in Regensburg mit. Ein weiterer Mensch wurde nach früheren Polizeiangaben schwer verletzt.

Bayern: Zwei Schwerverletzte durch Schüsse in Oberpfalz - Täter lokalisiert

Im bayerischen Berngau in der Oberpfalz sind am Donnerstag zwei Menschen durch Schüsse schwer verletzt worden. Nach einer dreistündigen unklaren Lage konnte der mutmaßliche Täter in einem Wohnhaus lokalisiert werden, wie die Polizei in Regensburg mitteilte. Das Wohnhaus wurde demnach von Polizisten umstellt.

Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike kann wieder gehen

Die US-Todeskandidatin Christa Pike kann gut eine Woche nach ihrer fehlgeschlagenen Hinrichtung wieder gehen. Sie sei auf den Beinen und laufe in ihrem Krankenhauszimmer herum, sagte ihr Anwalt Stephen Ferrell am Donnerstag der BBC unter Berufung auf Kollegen, die mit Pike Kontakt hatten. Sie sei aber noch "etwas benommen" und vergesse gelegentlich, wohin sie eigentlich wolle.

Nach Sabotageserie an Stromnetz: BGH erlässt neuen Haftbefehl gegen Verdächtigen

Die Bundesanwaltschaft hat gegen den mutmaßlichen Stromsaboteur Daniel V. einen neuen Haftbefehl erwirkt. Dieser ersetzt die alten Haftbefehle von Amtsgerichten, wie eine Sprecherin der Karlsruher Behörde am Donnerstag sagte. V. wurde dazu dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) vorgeführt.

Textgröße ändern: