Deutsche Tageszeitung - Homosexueller Mann in Berlin von sechs Männern attackiert

Homosexueller Mann in Berlin von sechs Männern attackiert


Homosexueller Mann in Berlin von sechs Männern attackiert
Homosexueller Mann in Berlin von sechs Männern attackiert / Foto: © AFP/Archiv

In Berlin ist ein homosexueller Mann von sechs Angreifern attackiert worden. Wie die Polizei am Samstag in der Hauptstadt mitteilte, war der 33-Jährige am Freitagnachmittag im Stadtteil Kreuzberg unterwegs, als er von drei Männern angesprochen und nach seiner sexuellen Orientierung gefragt wurde. Nachdem er das beantwortet hatte, schlugen sie auf ihn ein und stießen ihn zu Boden.

Textgröße ändern:

Daraufhin schlossen sich drei weitere Männer an, die den Mann ebenfalls angriffen. Zwei der Angreifer schlugen laut Polizei mit einer Bierflasche auf ihr Opfer ein. Eine Passantin beobachtete den Angriff und rief laut um Hilfe, woraufhin der Verletzte fliehen konnte. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung auf. Der Mann erlitt Verletzungen am Kopf und am Rumpf.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Verhandlungsbeginn im Mordfall Tupac Shakur - Anklage spricht von Tat aus Rache

Im Prozess um den Mord an dem legendären US-Rapper Tupac Shakur vor drei Jahrzehnten hat die Anklage in ihrem Eröffnungsplädoyer von einer Tat aus Rache gesprochen. Der Angeklagte Duane Davis habe den Mord in Auftrag gegeben, weil sein Neffe zuvor von Shakur zusammengeschlagen worden sei, erklärte am Montag Staatsanwalt Binu Pilal zum Beginn der Verhandlungen in Las Vegas.

Wasserstand in zwei größten Stauseen der USA auf Rekord-Tief gesunken

Wegen der anhaltenden Dürre im Westen der USA ist der Wasserstand in den zwei größten Stauseen des Landes auf ein Rekord-Tief gesunken. Betroffen seien die beiden durch riesige Dämme geschaffenen Stauseen Lake Powell und Lake Mead, teilten die Behörden mit. Beide Seen werden durch den Colorado River gespeist, der als Lebensader für rund 40 Millionen Menschen gilt.

Haus-Belagerung durch Siedler: US-Palästinenser aus Westjordanland fordert US-Schutz

Ein Palästinenser mit US-Staatsbürgerschaft, dessen Haus in der Stadt Kusra im Westjordanland von extremistischen jüdischen Siedlern belagert wird, hat nach eigenen Angaben Angst vor einer Rückkehr dorthin. Er fürchte um seine Sicherheit, sagte Luai Abu Ridi am Montag vor Journalisten nach seiner Ankunft an Israels internationalem Flughafen Ben Gurion. Er wisse nicht, wie schwierig es für ihn sein werde, "überhaupt dorthin zu gelangen", und forderte den Schutz der USA.

Fremdenfeindlicher Protest im südafrikanischen Durban während Regionalgipfels

In Südafrika haben erneut hunderte Menschen gegen irreguläre Migranten im Land protestiert. Am Montag beteiligten sich rund 300 Teilnehmer an dem fremdenfeindlichen Protest während eines Treffens der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) in der Küstenstadt Durban. Die Protestanführerin Jacinta Ngobese-Zuma forderte die dort versammelten Staats- und Regierungschefs auf, "ihre Leute zurückzuholen, die sich illegal in Südafrika aufhalten".

Textgröße ändern: