Deutsche Tageszeitung - Drei Festnahmen bei Durchsuchungen gegen Rocker in Thüringen und Sachsen

Drei Festnahmen bei Durchsuchungen gegen Rocker in Thüringen und Sachsen


Drei Festnahmen bei Durchsuchungen gegen Rocker in Thüringen und Sachsen
Drei Festnahmen bei Durchsuchungen gegen Rocker in Thüringen und Sachsen / Foto: © AFP/Archiv

Bei Durchsuchungen gegen die Rockerkriminalität haben Ermittler in Thüringen und Sachsen drei Menschen festgenommen. Sie sollen Mitglieder der Bandidos beziehungsweise eines sogenannten Supportclubs sein, wie das Landeskriminalamt Thüringen am Mittwoch in Erfurt mitteilte. In dem Komplex wird insgesamt gegen 21 Beschuldigte ermittelt. Ihnen werden unter anderem schwere räuberische Erpressung und Drogenhandel vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit einem Einsatz aus dem August. Damals durchsuchten Einsatzkräfte wegen des Vorwurfs der räuberischen Erpressung 18 Objekte in Thüringen, Sachsen und Bayern. Sie beschlagnahmten unter anderem zehn Motorräder und Drogen.

(Y.Ignatiev--DTZ)

Empfohlen

Obdachlosen in Berlin totgetreten: Lebenslange Haft wegen Mordes in zweitem Prozess

In einem zweiten Prozess um die Tötung eines Obdachlosen durch gezielte Tritte hat das Landgericht Berlin einen 43-Jährigen am Mittwoch zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde entsprechend des Antrages der Staatsanwaltschaft wegen Mordes verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die Verteidigung hatte eine Freiheitsstrafe von acht Jahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nach Mordurteil: Bayerischer Cold Case von 1978 wird von anderem Gericht aufgerollt

Ein fast 50 Jahre alter Cold Case in Bayern muss ein knappes Jahr nach einem Mordurteil neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ordnete nach Angaben vom Mittwoch an, dass ein anderes Gericht neu über den Fall verhandeln muss. Es geht um den Tod einer 18 Jahre alten Frau in Unterfranken im Jahr 1978. (Az. 1 StR 594/25)

Ermittlungen gegen Mutter nach Fund von totem Baby in Baden-Württemberg

Fünf Tage nach dem Fund eines toten Säuglings im baden-württembergische Renningen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nun gegen die Mutter. Die 32-Jährige soll das tote Kind mutmaßlich selbst am Ortsrand abgelegt haben, wie die Ermittler in Stuttgart und Ludwigsburg am Mittwoch mitteilten. Es gebe keine Hinweise auf eine Entführung des Säuglings. Unklar ist demnach aber weiterhin, wie der kleine Junge starb.

Angeklagter gesteht tödliche Prügelattacke auf Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz

Zu Beginn des Prozesses um eine tödliche Attacke auf einen Zugbegleiter hat der Angeklagte den Angriff gestanden. Einen Tötungsvorsatz bestritt er in einer vor dem Landgericht Zweibrücken von der Verteidigung verlesenen Stellungnahme, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch sagte. Der Prozess hatte mit Verlesung der Anklage begonnen.

Textgröße ändern: