Deutsche Tageszeitung - Frau in Bayern auf offener Straße erstochen - früherer Lebensgefährte unter Verdacht

Frau in Bayern auf offener Straße erstochen - früherer Lebensgefährte unter Verdacht


Frau in Bayern auf offener Straße erstochen - früherer Lebensgefährte unter Verdacht
Frau in Bayern auf offener Straße erstochen - früherer Lebensgefährte unter Verdacht / Foto: © AFP/Archiv

Eine 50-Jährige ist am Mittwochabend im bayerischen Burgkirchen an der Alz auf offener Straße mit einer Stichwaffe angegriffen und tödlich verletzt worden. Als tatverdächtig gilt ihr drei Jahre jüngerer früherer Lebensgefährte, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte. Spezialkräfte nahmen den Mann demnach am Donnerstagmorgen in der Region um Burgkirchen in seiner Wohnung fest.

Textgröße ändern:

"Hintergründe und Motiv der Tat sind derzeit noch unklar und Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen", erklärte die Polizei. Die Frau wurde demnach am Mittwochabend auf einem zentralen Platz in Burgkirchen angegriffen und erlitt einen Stich in den Hals. Sie starb trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen noch vor Ort.

Es liefen umfangreiche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen an, schnell erhärtete sich ein Tatverdacht gegen den 47-jährigen früheren Partner der Frau. Er wurde am frühen Donnerstagmorgen in seiner Wohnung im oberbayerischen Landkreis Altötting gefasst, in dem auch Burgkirchen liegt. Der Mann sollte im Tagesverlauf einem Richter vorgeführt werden. Er ist italienischer Staatsbürger.

(I.Beryonev--DTZ)

Empfohlen

Nach Erdbeben in Kolumbien aus Trümmern gerettete Frau gestorben

Drei Tage nach ihrer Rettung aus den Erdbeben-Trümmern in Kolumbien ist eine 32-Jährige gestorben. Daniela Largo starb am Freitag, wie ihre Familie am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Dutzende Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Indonesien - Suche nach Verschütteten

Bei einem schweren Erdbeben in Indonesien sind dutzende Menschen ums Leben gekommen. Bis Samstagabend wurden mindestens 47 Todesopfer geborgen, dutzende weitere Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt. Zahlreiche weitere Menschen wurden demnach verschüttet. Der Erdstoß der Stärke 7,7 ereignete sich am frühen Samstagmorgen vor der Insel Flores im Osten Indonesiens. Stunden später erschütterte ein Beben der Stärke 6,9 die tausende Kilometer entfernte indonesische Insel Sumatra.

Wüst sieht Grund zur Hoffnung in NRW-Waldbrandgebieten

Die Lage in den Waldbrandgebieten Nordrhein-Westfalens hat sich am Samstag verbessert. Es sei den Einsatzkräften gelungen, die Lage zu stabilisieren, sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bei einem Besuch im Brandgebiet im Hürtgenwald. "Es besteht jetzt erste Hoffnung, dass der Brand unter Kontrolle gebracht werden kann", sagte er. Zudem könnten sich die Bewohner des evakuierten Orts Gey Hoffnungen machen, "bald wieder in ihre Häuser zurückkehren zu können, wenn es weiter gut läuft".

Waldbrand im Hohen Venn breitet sich aus: 1600 Hektar Vegetation in Belgien zerstört

Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze breitet sich rasch aus. Die Flammen zerstörten bis zum frühen Samstagnachmittag mindestens 1600 Hektar Vegetation, wie die belgischen Behörden der Nachrichtenagentur AFP mitteilten. Der Brand war am Freitagmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen.

Textgröße ändern: