Deutsche Tageszeitung - Betrunkene junge Frauen überfallen in Wiesbaden Taxifahrer und rauben Auto

Betrunkene junge Frauen überfallen in Wiesbaden Taxifahrer und rauben Auto


Betrunkene junge Frauen überfallen in Wiesbaden Taxifahrer und rauben Auto
Betrunkene junge Frauen überfallen in Wiesbaden Taxifahrer und rauben Auto / Foto: © AFP/Archiv

Vier betrunkene Frauen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren haben bei einem Streit ums Geld in Wiesbaden einen Taxifahrer überfallen und sein Fahrzeug geraubt. Der 66 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Vorfall in der hessischen Landeshauptstadt in der Nacht zum Mittwoch.

Textgröße ändern:

Als zwei der vier Fahrgäste an ihrem Ziel aussteigen wollten, gerieten die Frauen mit dem 66-Jährigen in einen Streit um die Zahlung. Daraufhin sollen sie den Mann dazu aufgefordert haben, ihnen sein Geld zu geben. Als er das verweigerte, attackierten sie ihn und zerrten ihn aus seinem Taxi. Dabei wurde er leicht verletzt.

Während zwei Frauen zu Fuß flüchteten, fuhren die beiden anderen mit dem Taxi weg. Die Polizei konnte ihre Flucht wenig später stoppen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Frau, die am Lenker saß, keinen Führerschein hat. Ein Atemalkoholtest bei ihr ergab einen Wert von mehr als einem Promille.

Auch ihre Mitfahrerin war betrunken. Beide wurden anschließend zur Polizei gebracht und mussten dort über Nacht ausnüchtern. Die beiden zu Fuß geflüchteten Frauen wurden ebenfalls identifiziert. Gegen alle vier wird nun ermittelt.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Bundesgerichtshof prüft Setzen von Cookies ohne Einwilligung

Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt am Donnerstag (09.00 Uhr) in Karlsruhe über Cookies - die kleinen Datensätze, die eine Seite beim Surfen im Internet zwischenspeichert. Die Frage ist, wer dafür haftet, wenn diese Cookies ohne Einwilligung der Nutzer gespeichert werden. Ein Nutzer klagte gegen ein Technologieunternehmen, das auf seinen Endgeräten Cookies gesetzt haben soll, ohne dass er zustimmte. (Az. I ZR 5/26)

Nach fehlgeschlagener Hinrichtung von Christa Pike: Streit um Exekution in Texas

Rund eine Woche nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung der US-Todeskandidatin Christa Pike soll im Bundesstaat Texas ein Mann mit demselben Gift exekutiert werden. Dem verurteilten Raubmörder Jamaal Howard sollte am Mittwoch (Ortszeit) im Staatsgefängnis von Huntsville das Mittel Pentobarbital verabreicht werden, das die Atmung lähmt. Howards Anwälte verlangten unter Verweis auf den Fall Pike einen Aufschub in letzter Minute.

Netanjahu am Jahrestag: "Wir werden alle Mörder zur Rechenschaft ziehen"

Am dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel hat Regierungschef Benjamin Netanjahu unterstrichen, dass die Verantwortlichen für ihre Taten bestraft werden. "Wir werden den Auftrag erfüllen: Wir sind hier, und wir werden alle Mörder zur Rechenschaft ziehen", verkündete der israelische Ministerpräsident laut einer Erklärung am Mittwoch. "An diesem Tag vereint sich das Volk in Gedenken an und in der Sehnsucht nach unseren Liebsten", betonte Netanjahu.

Russischer Hacker in Japan festgenommen: 28-Jähriger nach Deutschland ausgeliefert

Nordrhein-westfälischen Ermittlern ist in internationaler Zusammenarbeit die Festnahme eines 28-jährigen mutmaßlichen Führungsmitglieds der russischen Hackergruppe Qilin gelungen. Bei dem Verdächtigen handle sich mutmaßlich um einen der führenden Köpfe der Gruppierung, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf. Der russische Staatsangehörige sei von der japanischen Polizei in Tokio nach internationalen Ermittlungen festgenommen worden und am Freitag nach Deutschland ausgeliefert worden.

Textgröße ändern: