Deutsche Tageszeitung - Wohnhausbrand in Niedersachsen: Retter kommt ums Leben

Wohnhausbrand in Niedersachsen: Retter kommt ums Leben


Wohnhausbrand in Niedersachsen: Retter kommt ums Leben
Wohnhausbrand in Niedersachsen: Retter kommt ums Leben / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem Wohnhausbrand in Niedersachsen ist ein als Retter eingesprungener Passant ums Leben gekommen. Einsatzkräfte konnten den Mann nur noch tot bergen, wie die Polizei in Lüneburg am Freitag mitteilte. Die drei Bewohner konnten das in Brand geratene Zweifamilienhaus im Landkreis Lüneburg den Angaben zufolge vermutlich auch mit Hilfe des Passanten rechtzeitig verlassen.

Textgröße ändern:

Das Feuer brach demnach aus bislang ungeklärter Ursache am frühen Freitagmorgen in dem Haus in Adendorf aus. Ein Passant nahm das Feuer wahr und alarmierte die Einsatzkräfte. Noch vor Eintreffen von Polizei und Feuerwehr konnten die drei Bewohner das Haus verlassen. Eine 81-jährige Frau sowie ihr 53 Jahre alter Sohn wurden mit Rauchgasvergiftungen und leichten Verbrennungen in Krankenhäuser gebracht.

Der Helfer brach jedoch durch das Dach eines Wintergartenanbaus, der kurze Zeit später ebenfalls voll brannte. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Das Wohnhaus brannte komplett aus. Während der Löscharbeiten wurde auch ein angrenzendes Wohnhaus evakuiert. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf mehr als 200.000 Euro. Die Ermittlungen zu den Todesumständen, der Identität des Manns und der Brandursache dauerten an.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Nach Erdbeben in Kolumbien aus Trümmern gerettete Frau gestorben

Drei Tage nach ihrer Rettung aus den Erdbeben-Trümmern in Kolumbien ist eine 32-Jährige gestorben. Daniela Largo starb am Freitag, wie ihre Familie am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Dutzende Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Indonesien - Suche nach Verschütteten

Bei einem schweren Erdbeben in Indonesien sind dutzende Menschen ums Leben gekommen. Bis Samstagabend wurden mindestens 47 Todesopfer geborgen, dutzende weitere Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte verletzt. Zahlreiche weitere Menschen wurden demnach verschüttet. Der Erdstoß der Stärke 7,7 ereignete sich am frühen Samstagmorgen vor der Insel Flores im Osten Indonesiens. Stunden später erschütterte ein Beben der Stärke 6,9 die tausende Kilometer entfernte indonesische Insel Sumatra.

Wüst sieht Grund zur Hoffnung in NRW-Waldbrandgebieten

Die Lage in den Waldbrandgebieten Nordrhein-Westfalens hat sich am Samstag verbessert. Es sei den Einsatzkräften gelungen, die Lage zu stabilisieren, sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bei einem Besuch im Brandgebiet im Hürtgenwald. "Es besteht jetzt erste Hoffnung, dass der Brand unter Kontrolle gebracht werden kann", sagte er. Zudem könnten sich die Bewohner des evakuierten Orts Gey Hoffnungen machen, "bald wieder in ihre Häuser zurückkehren zu können, wenn es weiter gut läuft".

Waldbrand im Hohen Venn breitet sich aus: 1600 Hektar Vegetation in Belgien zerstört

Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze breitet sich rasch aus. Die Flammen zerstörten bis zum frühen Samstagnachmittag mindestens 1600 Hektar Vegetation, wie die belgischen Behörden der Nachrichtenagentur AFP mitteilten. Der Brand war am Freitagmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen.

Textgröße ändern: