Deutsche Tageszeitung - Anleger mit angeblich lukrativer Idee von Eis mit Alkohol betrogen: Haftstrafe

Anleger mit angeblich lukrativer Idee von Eis mit Alkohol betrogen: Haftstrafe


Anleger mit angeblich lukrativer Idee von Eis mit Alkohol betrogen: Haftstrafe
Anleger mit angeblich lukrativer Idee von Eis mit Alkohol betrogen: Haftstrafe / Foto: © AFP/Archiv

Weil er zahlreiche Anleger mit einer angeblich lukrativen Idee von Eis mit Alkohol betrog, muss ein Mann aus Mönchengladbach ins Gefängnis. Das Landgericht der nordrhein-westfälischen Stadt verhängte gegen den 61-Jährigen am Montag eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren, wie ein Sprecher am Dienstag sagte. Etwa 40 Menschen wurden getäuscht.

Textgröße ändern:

Zusammen mit einem Komplizen hatte der Angeklagte dem Urteil zufolge 2013 eine Firma gegründet. Die beiden hätten dann Anleger dazu gebracht, in das Unternehmen zu investieren - in Wirklichkeit hätten sie das Geld aber vor allem für ihr Privatleben verwendet. Der Schaden der Anleger betrug mehr als zweieinhalb Millionen Euro.

Wie der Sprecher ausführte, gab es im Prozess eine Verständigung: Der Angeklagte gestand die Taten und bekam dreieinhalb Jahre Haft wegen Betrugs. Sein mutmaßlicher Komplize konnte bislang nicht belangt werden. Er lebt den Angaben zufolge in Thailand und legte ein Attest vor, wonach er weder reise- noch verhandlungsfähig sei. Das Verfahren gegen ihn wurde darum abgetrennt.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Todesstrafe-Gesetz: Grünen-Chefin fordert Sanktionen gegen israelische Minister

Wegen der vom israelischen Parlament beschlossenen Einführung der Todesstrafe für wegen Terrorismusvorwürfen verurteilte Palästinenser hat Grünen-Ko-Chefin Franziska Brantner Sanktionen gegen die israelischen Minister Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich gefordert. "Die Bundesregierung darf nicht länger wegschauen, sondern muss handeln", sagte Brantner dem "Spiegel" laut einer Vorabmeldung vom Dienstag. Auch in der Linkspartei sorgt die Entscheidung aus Israel für Empörung.

"Wie ein Bergwerk": Spanische Polizei entdeckt Tunnelsystem zum Drogenschmuggel

Die spanische Polizei hat ein ausgeklügeltes unterirdisches Tunnelsystem zum Drogenschmuggel nach Europa entdeckt. Wie das Innenministerium in Madrid am Dienstag mitteilte, verband das aus drei Ebenen bestehende und bis zu 19 Meter unter die Erde reichende Tunnelnetzwerk Marokko mit der spanischen Exklave Ceuta und diente dem illegalen Transport von Haschisch nach Spanien und in weitere europäische Länder. Es handele sich um ein "Labyrinth wie in einem Bergwerk".

Über vier Dollar pro Gallone: US-Benzinpreise auf höchstem Stand seit 2022

Im Iran-Krieg sind die Treibstoffpreise in den USA auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren gestiegen. Der durchschnittliche Benzinpreis stieg am Dienstag auf mehr als vier Dollar pro Gallone (rund 3,785 Liter), wie der Automobilclub AAA mitteilte. Die Ölpreise verharrten derweil über der 100-Dollar-Marke.

Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Haft für Kritiker

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Russland wegen der mehr als ein Jahr dauernden Untersuchungshaft für einen regierungskritischen russischen Historiker verurteilt. Russland habe zudem das Recht von Juri Dmitrijew auf ein faires Verfahren verletzt, urteilten die Straßburger Richter am Dienstag. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte in Moskau, Russland erkenne das Urteil nicht an.

Textgröße ändern: