Deutsche Tageszeitung - 16-Jähriger stirbt nach Party in Bayern - vermutlich wegen Drogen und Alkohols

16-Jähriger stirbt nach Party in Bayern - vermutlich wegen Drogen und Alkohols


16-Jähriger stirbt nach Party in Bayern - vermutlich wegen Drogen und Alkohols
16-Jähriger stirbt nach Party in Bayern - vermutlich wegen Drogen und Alkohols / Foto: © AFP/Archiv

Ein 16-Jähriger ist nach einer Party in Bayern offenbar an den Folgen des Mischkonsums von Alkohol und Drogen gestorben. Drei weitere Jugendliche mussten im Krankenhaus behandelt werden, wie die Polizei am Donnerstag in München mitteilte.

Textgröße ändern:

Mehrere Jugendliche und Heranwachsende hatten am Montagabend eine Party in einem Hotel im Landkreis München gefeiert. Dabei wurden laut Polizei neben Alkohol auch verschiedene Drogen konsumiert. In den frühen Morgenstunden wurde die Polizei darüber informiert, dass der 16-Jährige vermutlich infolge dessen verstarb.

Zwei weitere 16 und 18 Jahre alte Partygäste mussten ebenfalls in der Nacht wegen einer sogenannten Mischintoxikation in einem Münchner Krankenhaus behandelt werden. Am späten Dienstagvormittag erfuhr die Polizei von einem weiteren 17-Jährigen, der in eine Klinik eingeliefert werden musste.

Die genaue Todesursache werde noch untersucht, hieß es. Gleiches gelte für die Herkunft der Betäubungsmittel.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Minnesota: Trump-Regierung zieht 700 Einsatzkräfte ab

Gut zehn Tage nach den tödlichen Schüssen auf den US-Bürger Alex Pretti in Minneapolis hat die US-Regierung den sofortigen Abzug von 700 Einsatzkräften aus dem Bundesstaat Minnesota angekündigt. Das bedeute allerdings keine Abkehr von der Abschiebepolitik von Präsident Donald Trump, sagte dessen Grenzbeauftragter Tom Homan am Mittwoch in Minneapolis. Trump selbst stellte ein "sanfteres Vorgehen" bei den Einsätzen in Aussicht.

"Außergewöhnlicher" Starkregen: Tausende Menschen in Spanien evakuiert - ein Toter in Portugal

"Außergewöhnlicher" Starkregen ist am Mittwoch über der Iberischen Halbinsel niedergegangen. Sowohl in Portugal als auch in Spanien galt wegen des Sturmtiefs "Leonardo" erhöhte Alarmbereitschaft, im Süden Spaniens wurden nach Angaben der Behörden mehr als 3500 Menschen evakuiert. Zudem blieben fast überall in Andalusien die Schulen geschlossen, Straßen und Bahnlinien wurden gesperrt. In Portugal kam im Südosten ein Mensch durch das Unwetter ums Leben. Auch Marokko meldete extreme Niederschläge, dort wurden seit dem vergangenen Freitag sogar mehr als 100.000 Menschen evakuiert.

Anwältin: Inhaftierte iranische Aktivistin Mohammadi seit drei Tagen im Hungerstreik

Die inhaftierte iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist nach Angaben ihrer Anwältin in den Hungerstreik getreten. Der Hungerstreik der bei einem Protest im Dezember erneut festgenommenen Frauenrechtlerin dauere nun schon seit drei Tagen an, sagte Mohammadis französische Anwältin Chirinne Ardakani am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Mohammadi fordere damit "ihr Recht auf Telefonate, Zugang zu ihren Anwälten im Iran und Besuche" ein.

Urteil in Ungarn: Acht Jahre Haft für Maja T. wegen Angriffs auf Rechtsextreme

In einem umstrittenen Prozess um einen Angriff auf Rechtsextremisten in Ungarn ist Maja T. aus Deutschland zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Budapest befand die 25-jährige nicht-binäre Person am Mittwoch für schuldig, die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten angegriffen zu haben. Unterstützer von T. sowie Vertreter von Linken und SPD prangerten einen politischen "Schauprozess" an.

Textgröße ändern: