Deutsche Tageszeitung - Ruderboote kentern auf dem Rhein - Zehn Menschen fallen ins kalte Wasser

Ruderboote kentern auf dem Rhein - Zehn Menschen fallen ins kalte Wasser


Ruderboote kentern auf dem Rhein - Zehn Menschen fallen ins kalte Wasser
Ruderboote kentern auf dem Rhein - Zehn Menschen fallen ins kalte Wasser / Foto: © AFP/Archiv

Bei einem Bootsunfall auf dem Rhein bei Mannheim sind zehn Menschen ins kalte Wasser gefallen. Es handelte sich um Mitglieder eines Rudervereins aus Speyer, wie die Polizei in Göppingen am Sonntag mitteilte. Insgesamt 20 von ihnen machten mit vier Sportruderbooten eine Ausfahrt von Speyer nach Worms.

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Zwei der Boote kenterten, zehn Menschen stürzten in das 4,2 Grad kalte Wasser. Sie trugen Sportkleidung und Rettungswesten, wie die Polizei ausführte. Die zehn Ruderer in den beiden anderen Booten hätten ihnen geholfen, so dass die ins Wasser Gefallenen es ans Ufer schafften.

Mehrere Menschen wählten außerdem den Notruf. Rettungskräfte der Feuerwehr, der Polizei aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und ein Rettungshubschrauber wurden zur Unfallstelle geschickt. Acht der verunglückten Menschen kamen mit leichter Unterkühlung ins Krankenhaus, zwei von ihnen sollten über Nacht dort bleiben.

Die Ursache für das Bootsunglück ist noch nicht bekannt. Die Boote seien in einer Rheinkurve gekentert, erklärte die Polizei. Der Fluss führe aktuell wenig Wasser und es seien viele Schiffe unterwegs. Die Wasserschutzpolizei Mannheim ermittelt, ob womöglich Wellengang durch Schiffe dazu beitrug, dass die Boote kenterten.

(P.Tomczyk--DTZ)

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