Deutsche Tageszeitung - Mann aus Rheinland-Pfalz verliert 800.000 Euro durch Betrug mit Krytowährungen

Mann aus Rheinland-Pfalz verliert 800.000 Euro durch Betrug mit Krytowährungen


Mann aus Rheinland-Pfalz verliert 800.000 Euro durch Betrug mit Krytowährungen
Mann aus Rheinland-Pfalz verliert 800.000 Euro durch Betrug mit Krytowährungen / Foto: © AFP/Archiv

Rund 800.000 Euro hat ein Mann aus Worms durch Betrug bei vermeintlichen Investitionen in Kryptowährungen verloren. Er überwies nach derzeitigem Sachstand über Monate hinweg fortlaufend Geldbeträge an unbekannte Täter, wie die Polizei in der rheinland-pfälzischen Stadt am Dienstag mitteilte. Ihm wurden unter anderem hohe Gewinne durch Wechselkurseffekte versprochen.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Beamten kontaktierten die Täter den Mann, der am 23. Dezember die Polizei einschaltete, zunächst telefonisch und dann vor allem über Messengerdienste. Der nicht näher beschriebene Geschädigte ließ die Täter zudem eine Fernzugriffssoftware auf seinem Computer installieren, wodurch die Unbekannten unter anderem Zugriff auf Onlinebanking-Vorgänge erhielten.

Die Tatserie begann Ende August. Die Polizei sprach von "professionellen Täterkontakten" und veranschlagte den Schaden nach bisheriger Schätzung auf rund 800.000 Euro. Die Täter verweigerten dem Geschädigten demnach trotz wiederholter Zusagen die Auszahlung der angeblichen Gewinne. Stattdessen forderten sie mehr Geld etwa für Steuern oder Gebühren.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Israelisches Parlament billigt Gesetz zur Todesstrafe für verurteilte "Terroristen" 

Das israelische Parlament hat ein umstrittenes Gesetz zur Todesstrafe für verurteilte "Terroristen" gebilligt. Bei der dritten und abschließenden Lesung stimmten am Montag 62 Knesset-Abgeordnete für das von der rechtsextremen Koalitionspartei Otzma Jehudit eingebrachte Vorhaben, darunter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, 48 sprachen sich dagegen aus. Das Gesetz sieht die Einführung der Todesstrafe für palästinensische Straftäter vor, die Israelis aus "terroristischen" Motiven töten - nicht aber für Israelis, die einen Palästinenser töten.

Merz dringt bei Antrittsbesuch von syrischem Präsidenten auf Flüchtlingsrückkehr

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat beim Antrittsbesuch des syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin auf eine beschleunigte Rückkehr syrischer Flüchtlinge gedrungen. In den nächsten drei Jahren sollten "rund 80 Prozent" der derzeit in Deutschland lebenden Syrer in ihr Heimatland zurückkehren, sagte Merz am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit al-Scharaa im Kanzleramt. "Wir arbeiten gemeinsam daran, dass Syrerinnen und Syrer aus Deutschland in ihre Heimat zurückkehren können."

Neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz bei Papst Leo XIV.

Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, ist am Montag zum Antrittsbesuch im Vatikan von Papst Leo XIV. empfangen worden. Zentrales Thema des Gesprächs war die Verkündigung des Evangeliums und die Situation der Kirche in Deutschland, wie die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn mitteilte. Bischof Wilmer habe dem Heiligen Vater zudem für das Vertrauen angesichts seiner Berufung als Bischof von Münster gedankt.

Syrischer Übergangspräsident al-Scharaa von Merz im Kanzleramt empfangen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa bei dessen Antrittsbesuch in Berlin empfangen. Merz begrüßte al-Scharaa am Montag am Bundeskanzleramt mit einem Handschlag. Geplant waren unter anderem ein Vier-Augen-Gespräch und ein Mittagessen. Im Anschluss (gegen 14.00 Uhr) wollen Merz und al-Scharaa gemeinsam vor die Presse treten.

Textgröße ändern: