Deutsche Tageszeitung - Nach Brandkatastrophe in der Schweiz inzwischen 24 Todesopfer identifiziert

Nach Brandkatastrophe in der Schweiz inzwischen 24 Todesopfer identifiziert


Nach Brandkatastrophe in der Schweiz inzwischen 24 Todesopfer identifiziert
Nach Brandkatastrophe in der Schweiz inzwischen 24 Todesopfer identifiziert / Foto: © POOL/AFP

Die Schweizer Behörden haben nach der Brandkatastrophe im Skiort Crans-Montana inzwischen 24 der insgesamt 40 Todesopfer identifiziert. Darunter seien elf Minderjährige und sechs Opfer aus dem Ausland, teilte die Polizei am Sonntag mit. Nach acht bereits am Vortag identifizierten Schweizern hätten die Behörden nun zehn weitere Schweizerinnen und Schweizer im Alter zwischen 14 und 31 Jahren identifizieren können, erklärte die Polizei des Kantons Wallis.

Textgröße ändern:

Bei den anderen Todesopfern mit geklärter Identität handele es sich um zwei 16 Jahre alte Italiener, einen 16-Jährigen mit der Staatsangehörigkeit Italiens und der Vereinigten Arabischen Emirate, einen 39-jährigen Franzosen, einen 18-jährigen Rumänen sowie einen 18-jährigen Türken.

Das Feuer war in der Silvesternacht ausgebrochen, als zahlreiche junge Menschen in der Bar "Le Constellation" ins neue Jahr feierten. Auch einige der 119 Verletzten konnten noch nicht identifiziert werden.

Die Schweizer Justiz nahm am Samstag Ermittlungen gegen die Betreiber der Bar auf. Gegen sie werde wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässige Brandstiftung ermittelt, erklärten die Ermittlungsbehörden.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehrere Jugendliche schwer verletzt

Bei den anhaltenden Schülerprotesten in Frankreich sind inzwischen mehrere Jugendliche schwer verletzt worden: Einem 15 Jahre alten Schüler wurde am Montag im nordfranzösischen Lens durch die Explosion einer Polizeigranate die Hand abgerissen. In knapp 590 Schulen kam es erneut zu Unruhen. In Paris legten Randalierer Feuer am Eingang einer Schule, während sich Schüler im Inneren aufhielten.

Wegen Verfolgung von Frauen: Strafgericht erlässt Haftbefehle gegen Taliban-Minister

Wegen der Verfolgung von Frauen hat der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehle gegen zwei afghanische Minister veröffentlicht, die für die Bildungspolitik in dem Land zuständig sind. Es gebe "hinreichende Anhaltspunkte", dass Bildungsminister Habibullah Agha und Hochschulminister Mohammad Nadim für Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit geschlechtsspezifischer Ausrichtung verantwortlich seien, erklärte die Vorverfahrenskammer am Montag. Diese richteten sich "gegen Mädchen, Frauen und andere Menschen, die sich nicht der Politik der Taliban in Bezug auf Geschlechteridentitäten unterwerfen".

Urteil: Preiserhöhung von Extraenergie trotz Preisgarantie unzulässig

Eine Preiserhöhung für Strom und Gas trotz Preisgarantie des Anbieters ist unzulässig. Das entschied am Montag das Oberlandesgericht Hamm. Demnach waren alle Preiserhöhungen des Unternehmens Extraenergie zum 1. September, 1. November und 1. Dezember 2022 unwirksam. Für die betroffenen Kundinnen und Kunden gelte der ursprünglich gezahlte Preis. (Az. 2 VKl 2/23)

Duisburg: 16-Jähriger zweimal in wenigen Stunden mit geklauten Fahrzeugen erwischt

Zweimal innerhalb weniger Stunden ist ein 16-Jähriger in Duisburg mit gestohlenen Fahrzeugen erwischt worden. Zunächst meldete ein 22-Jähriger am Samstagabend, dass sein Motorrad entwendet wurde, wie die Polizei am Montag in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Über einen Ortungssensor und eine App auf dem Smartphone des Geschädigten entdeckten die Beamten den 16-jährigen Dieb und das Fahrzeug auf einer Straße.

Textgröße ändern: