Deutsche Tageszeitung - Mann nach Einschlagen von Fenstern an Wohnsitz von US-Vizepräsident Vance festgenommen

Mann nach Einschlagen von Fenstern an Wohnsitz von US-Vizepräsident Vance festgenommen


Mann nach Einschlagen von Fenstern an Wohnsitz von US-Vizepräsident Vance festgenommen
Mann nach Einschlagen von Fenstern an Wohnsitz von US-Vizepräsident Vance festgenommen / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Einschlagen der Fensterscheiben des Privatwohnsitzes von US-Vizepräsident JD Vance in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio ist ein Verdächtiger festgenommen worden. "Ein Verrückter hat versucht, bei uns einzubrechen, indem er die Fenster mit einem Hammer eingeschlagen hat", erklärte Vance am Montag im Onlinedienst X. Er und seine Familie seien zum Zeitpunkt der Tat "nicht zu Hause" gewesen, fügte Vance hinzu.

Textgröße ändern:

Der für den Schutz hochrangiger US-Politiker zuständige Secret Service erklärte, der Verdächtige sei kurz nach 06.00 Uhr MEZ von den für die Überwachung des Hauses verantwortlichen Mitarbeitern festgenommen worden. Der Mann sei "wegen Sachbeschädigung, unter anderem durch das Einschlagen von Fenstern", festgenommen und der Polizei von Cincinnati übergeben worden. Vance dankte dem Secret Service und der Polizei für ihre schnelle Reaktion.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

15 Tote nach Zusammenstoß von Migrantenboot mit griechischer Küstenwache

Beim Zusammenstoß eines Migrantenbootes mit einem Boot der griechischen Küstenwache sind vor der griechischen Insel Chios im Mittelmeer mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. 14 Flüchtlinge wurden tot aus dem Meer geborgen - eine Frau erlag später ihren Verletzungen, wie die griechische Küstenwache am Mittwoch mitteilte. Der Vorfall ereignete sich am frühen Dienstagmorgen vor der Insel Chios unweit der Türkei in der Ägais.

Bahnmitarbeiter in Hamburg angegriffen und verletzt

In einem Bahnhof in Hamburg ist ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn angegriffen und verletzt worden. Ein 43-Jähriger gilt als tatverdächtig, wie die Bundespolizeiinspektion der Hansestadt am Mittwoch mitteilte. Demnach soll er am Dienstagnachmittag die Aufsicht am Bahnsteig im Bahnhof Dammtor mit Faustschlägen gegen den Kopf und den Oberkörper attackiert haben.

Vergewaltigungs-Prozess: Mette-Marits Sohn gesteht unter Tränen Leben im Exzess

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen ist Marius Borg Hoiby bei seiner ersten Aussage vor Gericht in Tränen ausgebrochen. Er habe ein Leben im Exzess mit "viel Sex, viel Drogen und viel Alkohol" geführt, sagte der 29-Jährige am Mittwoch in Oslo. Grund dafür sei sein "extrem hohes Bedürfnis nach Anerkennung".

Tod von Schaffner: Dobrindt fordert höhere Strafen für Angriffe auf Bahnpersonal

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nach der tödlichen Attacke auf einen Zugbegleiter höhere Strafen für solche Angriffe gefordert. "Der strafrechtliche Schutz für Mitarbeiter bei Dienstleistungsunternehmen wie der Bahn muss deutlich verschärft werden", erklärte Dobrindt am Mittwoch. "Der Strafrahmen muss ausgeweitet und die Mindeststrafen für Angriffe deutlich erhöht werden." Die steigende Gewalt gegenüber Mitarbeitenden des öffentlichen Dienstes und Dienstleistern wie der Bahn brauche "entschiedene Konsequenzen".

Textgröße ändern: