Deutsche Tageszeitung - Trickbetrüger erbeuten von Ehepaar aus Hessen etwa 150.000 Euro

Trickbetrüger erbeuten von Ehepaar aus Hessen etwa 150.000 Euro


Trickbetrüger erbeuten von Ehepaar aus Hessen etwa 150.000 Euro
Trickbetrüger erbeuten von Ehepaar aus Hessen etwa 150.000 Euro / Foto: © AFP/Archiv

Trickbetrüger haben von einem Ehepaar aus Hessen Gold und Münzen im Wert von rund 150.000 Euro erbeutet. Der Betrug zog sich über zwei Tage, wie die Polizei Offenbach am Donnerstag mitteilte. Demnach wurde das Paar aus dem Raum Hanau am Dienstag von einem Unbekannten angerufen, der sich als Polizist ausgab.

Textgröße ändern:

Ihm zufolge habe eine nahe Angehörige einen tödlichen Unfall verursacht - nun müsse die Kaution bezahlt werden, damit sie frei bleibe. Der Anruf zog sich über Stunden, dabei wurde ein hoher Druck aufgebaut.

Es kam an den beiden Tagen zu insgesamt drei Übergaben an verschiedenen Orten. Die erste Übergabe fand am Dienstagabend statt. Zu zwei weiteren Treffen kam es am Mittwoch in Frankfurt am Main und Hanau. Ob es sich jeweils um den selben Abholer handelte oder um unterschiedliche blieb unklar.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

NRW: 18-jähriger Pkw-Fahrer stirbt nach Kollision mit Regionalbahn

Nach einem Zusammenstoß mit einem Zug in Alpen-Menzelen in Nordrhein-Westfalen ist der 18-jährige Fahrer eines Pkw gestorben. Der junge Mann habe mit seinem Auto einen unbeschränkten Bahnübergang überqueren wollen, als er mit der Regionalbahn RB31 kollidiert sei, erklärte die Polizei am Freitag. Der 18-Jährige sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben.

Lebenslange Haft für tödlichen Messerangriff bei Kulturfest in Bayern

Das Landgericht Nürnberg hat einen 44-Jährigen wegen eines tödlichen Messerangriffs auf einem Kulturfest in Bayern zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Kammer stellte zudem eine besondere Schwere der Schuld fest, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mitteilte. Eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ist damit quasi ausgeschlossen. Schuldig gesprochen wurde der Mann wegen Mordes aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen.

Gericht: Kein allgemeines Persönlichkeitsrecht für Sylter Goldschakal

Ein halbes Jahr nach dem ergebnislosen Ende der Jagd auf einen Goldschakal auf Sylt hat das Verwaltungsgericht Schleswig es am Donnerstag abgelehnt, die Ausnahmegenehmigung zum Abschuss nachträglich für rechtswidrig zu erklären. Der Schakal wurde für die Tötung dutzender Lämmern verantwortlich gemacht. Das schleswig-holsteinische Landesamt für Umwelt erlaubte darum ausnahmsweise, dass der eigentlich streng geschützte Schakal getötet werden dürfe.

Trumps Grenzbeauftragter Homan: ICE-Einsatz in Minnesota wird beendet

Wenige Wochen nach den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger in Minneapolis beendet die US-Regierung den scharf kritisierten Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE und des Grenzschutzes im Bundesstaat Minnesota. Der Grenzbeauftragte von US-Präsident Donald Trump, Tom Homan, sagte am Donnerstag in Minneapolis, Trump habe seinem Vorschlag für ein Ende des Einsatzes zugestimmt. Die Bundesmitarbeiter sollen nach seinen Angaben bis nächste Woche abgezogen werden.

Textgröße ändern: