Deutsche Tageszeitung - Mindestens vier Verletzte bei Explosion und Feuer in niederländischer Stadt Utrecht

Mindestens vier Verletzte bei Explosion und Feuer in niederländischer Stadt Utrecht


Mindestens vier Verletzte bei Explosion und Feuer in niederländischer Stadt Utrecht
Mindestens vier Verletzte bei Explosion und Feuer in niederländischer Stadt Utrecht / Foto: © ANP/AFP

Bei einer schweren Explosion und einem anschließenden Brand im Stadtzentrum von Utrecht in den Niederlanden sind Behördenangaben zufolge mindestens vier Menschen verletzt worden. "Nach der Explosion stürzten mehrere Gebäude ein. Vier Menschen wurden verletzt", hieß es am Donnerstag in einer Erklärung des örtlichen Rettungsdienstes. Die Bürgermeisterin hatte zuvor erklärt, dass noch Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten. Die Ursache für die Explosion war zunächst unklar.

Textgröße ändern:

Nach Angaben des Rettungsdienstes wurden die Verletzten in die Notaufnahme gebracht. "Die Feuerwehr untersucht derzeit, wie die eingestürzten und beschädigten Gebäude sicher durchsucht werden können, um festzustellen, ob sich noch jemand darin befindet", teilten die Behörden mit. Aus der Umgebung der Explosion seien "umfangreiche Schäden" gemeldet worden.

Ein AFP-Reporter sah, wie Feuerwehrleute mit Hilfe von Leitern in Gebäude zu gelangen versuchten. Das Gebiet war seinen Angaben zufolge abgesperrt, die Straßen waren mit Glasscherben übersät.

Ein Feuerwehrsprecher sprach laut der Nachrichtenagentur ANP am Donnerstag von einer "gigantischen Explosion". Fernsehaufnahmen zeigten Rauch, der über dem historischen Stadtzentrum aufstieg, sowie auf den Straßen verstreute Trümmer.

Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, das betroffene Gebiet zu meiden, zahlreiche Rettungskräfte eilten zum Unglücksort.

"Es ist möglich, dass noch Menschen unter den Trümmern begraben sind", sagte die Bürgermeisterin von Utrecht, Sharon Dijksma, dem Fernsehsender NOS.

Die Passantin Margot Schroevers sagte dem Sender, der Boden habe "gebebt". "Mir war sofort klar, dass es schlimm ist", erklärte sie.

Das Krankenhaus von Utrecht richtete ein Notfall-Traumazentrum ein. Das Rote Kreuz rief Freiwillige auf, sich so schnell wie möglich dorthin zu begeben.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Sohn von Norwegens Kronprinzessin sagt erstmals in Vergewaltigungsprozess aus

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wird am Mittwoch die erste Vernehmung von Marius Borg Hoiby erwartet. Am Dienstag hatte der 29-Jährige zu Beginn seines Prozesses vor einem Gericht in Oslo die gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsvorwürfe zurückgewiesen und auch in anderen schwerwiegenden Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert. Am Dienstag nun soll er erstmals ausführlicher zu den Vorwürfen befragt werden.

Angriff auf Neonazis in Ungarn: Urteil gegen Maja T. in Budapest erwartet

Wegen eines Angriffs auf mutmaßliche Rechtsextremisten in Budapest vor drei Jahren wird am Mittwoch das Urteil gegen die deutsche Person Maja T. erwartet. Die Sitzung in der ungarischen Hauptstadt soll um 10.30 Uhr beginnen. T. ist nicht-binär, fühlt sich also weder als Mann noch als Frau. Die Person war im Dezember 2023 in Berlin wegen des Vorwurfs der ungarischen Behörden festgenommen worden, sie habe im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren antifaschistischen Aktivisten Angehörige der rechtsextremen Szene in Budapest angegriffen.

Nahe Flugzeugträger: USA schießen iranische Drohne im Arabischen Meer ab

Die USA haben nach Pentagon-Angaben eine iranische Drohne im Arabischen Meer abgeschossen. Die Drohne habe sich auf "aggressive" Weise dem Flugzeugträger USS "Abraham Lincoln" genähert, teilte ein Militärsprecher am Dienstag in Washington mit. Der Abschuss durch ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-35C sei zur "Selbstverteidigung" erfolgt, um den Flugzeugträger und die Besatzung zu schützen.

Gemeinde Crans-Montana spendet über eine Million Euro für Opfer der Brandkatastrophe

Die Schweizer Gemeinde Crans-Montana spendet eine Million Schweizer Franken für die Opfer und Hinterbliebenen der verheerenden Brandkatastrophe in der Silvesternacht. "Wir sind uns bewusst, dass Geld keine Wunden heilen kann, aber wir hoffen, den von dieser Tragödie betroffenen Familien helfen und die Solidarität der Gemeinde Crans-Montana zum Ausdruck bringen zu können", erklärte am Dienstag Gemeindepräsident Nicolas Féraud.

Textgröße ändern: